
Der 19. Spieltag der Gruppenliga Fulda brachte für die nordhessischen Teams sehr unterschiedliche Gefühle mit sich. Während Aufsteiger SG Niederaula/Kerspenhausen mit einem Auswärtssieg bei der FSG Vogelsberg ein wichtiges Zeichen im Abstiegskampf setzte, gingen der ESV Hönebach und die SG Neuenstein erneut leer aus – und besonders für Neuenstein wurde es ein bitterer Nachmittag.
Big Points im Abstiegskampf
Einen enorm wichtigen Erfolg feierte die SG Niederaula/Kerspenhausen beim 1:0 bei der FSG Vogelsberg. In einem direkten Duell im unteren Mittelfeld sorgte Moritz Ickler kurz vor der Pause mit dem einzigen Treffer des Tages für die Entscheidung und bescherte der Mannschaft von Trainer Ernest Veapi drei wertvolle Punkte. Für den Aufsteiger ist der Erfolg mehr als nur ein Achtungserfolg, denn mit nun 22 Punkten verschaffte sich Niederaula/Kerspenhausen etwas Luft nach unten und untermauerte den Anspruch, in der Liga bestehen zu können.
Erneut nicht belohnt
Wieder nah dran, wieder ohne Ertrag: Der ESV Hönebach verkaufte sich bei der SG Oberzell/Züntersbach ordentlich, musste sich am Ende aber mit 1:2 geschlagen geben. Tom Lindemann brachte das Schlusslicht früh in Führung, doch noch in der Anfangsphase glich Julian Ankert aus, ehe Hannes Langner nach der Pause per Foulelfmeter den Siegtreffer für die Gastgeber erzielte. Damit bleibt Hönebach auch nach 17 Spielen ohne Sieg und steckt mit nur drei Punkten weiter tief im Tabellenkeller fest. Bitter aus Sicht der Nordhessen: Diesmal war durchaus etwas drin, doch erneut reichte eine engagierte Leistung nicht, um sich endlich einmal mit Zählbarem zu belohnen.
Nach Blitzstart ein Debakel
Einen rabenschwarzen Nachmittag erlebte die SG Neuenstein bei der SG Bad Soden II. Zwar brachte Moritz Würl die Gäste schon in der ersten Minute in Führung, doch danach brach die Mannschaft von Fabian Kallee auseinander und kassierte am Ende eine deutliche 1:7-Niederlage. Vor allem Memeti Ilir wurde für Neuenstein zum kaum zu stoppenden Problem und traf gleich viermal, während Bad Soden II nach dem Rückstand mit großer Wucht zurückschlug. Für die SG Neuenstein verschärft sich die Lage damit weiter, denn mit nur acht Punkten und inzwischen 63 Gegentoren bleibt der Abstand ans rettende Ufer groß.