
Der TSV Emmering steht weiterhin mit leeren Händen da. Dieses Mal verhindert ein Sontagsschuss ein positives Ergebnis für den TSV.
Bereits in der 2. Minute kam das böse Erwachen für die Kreisliga-Kicker des TSV Emmering. Der Großholzhausener Florian Quirin Grill vereitelte mit seinem Tor des Tages einen positiven ersten Heim- und zweiten Auftritt der Grün-Weißen in der neuen Saison. Dem frühen 0:1 liefen die Spieler von Coach Thomas Köck nahezu 100 Minuten vergeblich hinterher.
Entstanden war das Gegentor durch einen „perfekten Freistoß“, wie Emmerings Sprecher Christian Breu zugab: „Aus 25, 30 Metern ins Kreuzeck, da gab’s nichts zu halten.“ Die Szene, die zu dem folgenschweren Schuss geführt hatte, war „allerdings ein harmloses Schubserchen, nichts, was man pfeift“, so Breu.
Die Gäste taten nicht mehr als nötig, um den Vorsprung zu verteidigen. Was nicht allzu schwer war, „glänzten“ die Emmeringer doch wieder einmal mit Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Kasten. „Fast scheint es, als hätten wir Angst vor dem Toreschießen“, kritisierte Breu, wobei er sich selbst nicht ausnahm. Auch Chrissi Kirchlechner und Marinus Riedl hatten mehr als einmal den Ausgleich auf dem Schlappen. „Es hätte 1:1, aber auch 0:2 stehen können“, bekannte der Emmeringer Sprecher.
Die zweite Niederlage im zweiten Spiel wertete Breu nicht als tragisch. Dass Max Gressierer in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen gehen musste, passte ins Bild. Aber anders als im Vorjahr, als die Moral nach Niederlagen am Boden war, sei die Stimmung innerhalb der Mannschaft intakt.
„Klar, zweimal zu verlieren ist nicht unbedingt das, was wir uns vorgestellt haben. Aber die Leistung war beide Male zufriedenstellend. Alle haben sich reingehauen. Fußballerisch war das voll in Ordnung – aber eben nur bis zum gegnerischen Sechzehner.“ Dass in dieser Woche Coach Elvis Nurikic aus dem Urlaub zurückkommt, könnte dem Team zusätzlichen Auftrieb geben. „Auch wenn es Thomas Köck und Andi Bauer als Stellvertreter hervorragend gemacht haben“, so Breu. (hw)