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»Nicht mehr stimmig«: Kirchanschöring & Mario Demmelbauer trennen sich

Überraschender Trainerwechsel beim Süd-Bayernligisten

von Mathias Willmerdinger · 05.08.2024, 14:40 Uhr · 0 Leser
Mario Demmelbauer (Bildmitte) ist nicht mehr Trainer des SV Kirchanschöring. Thomas Leberfinger (links neben Demmelbauer) übernimmt bis auf Weiteres zusammen mit Christoph Dinkelbach interimsmäßig.
Mario Demmelbauer (Bildmitte) ist nicht mehr Trainer des SV Kirchanschöring. Thomas Leberfinger (links neben Demmelbauer) übernimmt bis auf Weiteres zusammen mit Christoph Dinkelbach interimsmäßig. – Foto: Michael Buchholz

Das kommt überraschend: Nach nur drei Spieltagen in der Bayernliga Süd haben sich der SV Kirchanschöring und Cheftrainer Mario Demmelbauer getrennt. Die Südost-Oberbayern aus dem Rupertiwinkel haben mit drei Niederlagen zum Auftakt einen klassischen Fehlstart hingelegt. Interimsmäßig übernehmen die beiden bisherigen Co-Trainer Christoph Dinkelbach und Thomas Leberfinger.

Den Start in die neue Saison hätte sich der SVK anders vorgestellt. Nach der Pleite in Deisenhofen herrschte daher Redebedarf, wie der Sportliche Leiter Sven Vetter verrät: "Wir - das heißt die Vorstandschaft, Mario Demmelbauer und meine Person als Sportlicher Leiter - haben uns zu einem ausführlichen Gespräch getroffen und sowohl die vergangene Saison als auch den Start in die aktuelle Spielzeit analysiert. Dabei sind wir am Ende zu dem Entschluss gekommen, dass der Verein und Mario Demmelbauer die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beenden." Über die genauen Gründe des abrupten Endes wollte Vetter nicht ins Detail gehen, nur so viel: "Die Entscheidung fällt uns natürlich nicht leicht, einen Trainer seiner Qualität ziehen zu lassen. Aber es war nicht mehr so stimmig alles und wir sind nicht mehr unbedingt den gleichen Weg gegangen."

Mario Demmelbauer war damit insgesamt drei Jahre beim SVK tätig. Im Sommer 2021 war der A-Lizenzinhaber nach Kirchanschöring gekommen und führte die Rupertiwinkler in den Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 zweimal in den Dunstkreis der Aufstiegsplätze. Vergangene Saison hatte der SVK so seine Probleme, musste lange um den Klassenerhalt zittern und schloss die Bayernliga Süd am Ende auf Platz zwölf ab. Auf FuPa-Nachfrage möchte sich Mario Demmelbauer nicht zu den Vorgängen äußern.

Zumindest die nächsten drei Partien zuhause gegen Nördlingen (Sa, 10.08.), in Schalding (Mi, 14.08.) und erneut zuhause gegen den 1. FC Sonthofen (Sa, 17.08.) werden Christoph Dinkelbach und Thomas Leberfinger die Geschicke leiten. Ob aus der Interims- eine Dauerlösung wird, das wird sich zeigen. "Das ist auch möglich", will Sven Vetter diese Option explizit nicht ausschließen, sondiert aber freilich gleichzeitig auch den Trainermarkt, um alle Optionen auszuloten. Zum Abschluss sagt er dann noch: "Das Wichtigste ist jetzt, dass wir wieder Ruhe reinkriegen."