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Allgemeines

Lok Leipzig erobert die Spitze zurück – 6:4-Torfestival in Magdeburg

Regionalliga Nordost: Die Übersicht aller Partien des 33. Spieltags.

von red · 10.05.2026, 15:53 Uhr · 0 Leser
– Foto: Stefan Fiebiger

In der Regionalliga Nordost herrschte am heutigen Abschluss des 33. Spieltags Hochspannung auf allen Plätzen. Es war ein Spieltag der großen Emotionen und unerwarteten Wendungen, der besonders im Kampf um die Meisterschaft eine erneute Wachablösung an der Spitze herbeiführte.

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In einer von enormer Spannung geprägten Kulisse vor 11447 Zuschauern untermauerte der FC Carl Zeiss Jena seine Ambitionen auf den Titel. Bereits in der 11. Minute brachte Timon Burmeister die Thüringer mit dem Treffer zum 0:1 in Führung. Die Saalestädter bemühten sich um eine Antwort, doch noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Alexander Prokopenko in der 41. Minute auf 0:2. Die Hoffnungen der Hallenser auf eine Aufholjagd erhielten in der zweiten Halbzeit einen herben Dämpfer, als Niklas Landgraf in der 63. Minute mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. In Unterzahl gelang es Halle nicht mehr, die drohende Niederlage abzuwenden.

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Im Berliner Duell zwischen Hertha BSC II und der VSG Altglienicke teilten sich beide Mannschaften nach einer intensiven Begegnung die Punkte. Die Gäste aus Altglienicke erwischten den besseren Start und gingen in der 24. Minute durch Mehmet Ibrahimi mit 0:1 in Führung. Lange Zeit verteidigte die VSG diesen Vorsprung, doch die Hertha-Reserve gab sich nicht geschlagen. In der 75. Minute erzielte Eliyas Strasner den Ausgleich zum 1:1. In der Schlussphase wurde es hitzig, als Luis Maria Zwick von der VSG Altglienicke in der 83. Minute die Rote Karte sah. Trotz der numerischen Überlegenheit konnte Hertha II keinen weiteren Treffer erzielen.

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Die BSG Chemie Leipzig feierte einen Heimsieg gegen den FC Eilenburg. Die Hausherren starteten schwungvoll und gingen bereits in der 9. Minute durch Nils Lihsek mit 1:0 in Führung. In einer emotional geführten ersten Halbzeit baute Cyrill Akono den Vorsprung in der 32. Minute auf 2:0 aus. Kurz vor dem Pausenpfiff keimte bei den Gästen noch einmal Hoffnung auf, als in der 43. Minute durch ein Eigentor von Julian Bell der Anschlusstreffer zum 2:1 fiel. In der zweiten Hälfte blieb Chemie jedoch die spielbestimmende Mannschaft. Den Schlusspunkt setzte schließlich Stanley Ratifo, der in der 76. Minute einen Foulelfmeter zum 3:1 verwandelte. Corvin Kosak gelang in der 88. Minute noch der 2:3-Anschlusstreffer.

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Vor 5658 Zuschauern im Steigerwaldstadion zeigte der FC Rot-Weiß Erfurt eine souveräne Vorstellung gegen den Tabellenletzten FC Hertha 03 Zehlendorf. Die Gastgeber ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Den Grundstein für den Erfolg legte Obed Chidindu Ugondu, der bereits in der 3. Minute einen Foulelfmeter zum 1:0 verwandelte und in der 13. Minute erneut per Foulelfmeter auf 2:0 erhöhte. Kurz vor dem Pausenpfiff keimte bei den Gästen Hoffnung auf, als Ron Wachs in der 45. Minute den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielte. In der zweiten Halbzeit spielten die Erfurter jedoch ihre Überlegenheit aus: Lucas Falcao traf in der 67. Minute zum 3:1, bevor Romarjo Hajrulla in der 71. Minute auf 4:1 stellte. Erneut Lucas Falcao schraubte das Ergebnis in der 76. Minute auf 5:1 hoch. Den Schlusspunkt einer torreichen Begegnung setzte Nicolas Hebisch in der 89. Minute mit dem Treffer zum 5:2-Endstand.

– Foto: Imago Images

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Vor 226 Zuschauern empfing der Aufsteiger BFC Preussen die Gäste vom ZFC Meuselwitz. Zunächst schien die Überraschung für die Thüringer greifbar, als Califo Balde in der 21. Minute das 0:1 markierte. Die Berliner zeigten jedoch eine Reaktion und kämpften sich nach dem Seitenwechsel zurück in die Partie. Nikolas Frank erzielte in der 53. Minute den Ausgleich zum 1:1. Die hochemotionale Entscheidung fiel erst in der Schlussphase: In der 89. Minute war es Fritz Schröder, der zum 2:1-Siegtreffer traf.

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Ein Highlight war das Derby zwischen dem Chemnitzer FC und dem FSV Zwickau, das 7362 Zuschauer in seinen Bann zog. Nach einer intensiven, aber torlosen ersten Hälfte überschlugen sich nach dem Wiederanpfiff die Ereignisse. Niclas Walther brachte die Chemnitzer in der 53. Minute mit 1:0 in Führung, doch die Antwort der Gäste folgte postwendend: Nur eine Minute später glich Luca Prasse in der 54. Minute zum 1:1 aus. Die Gastgeber ließen sich nicht beirren und gingen durch Tobias Stockinger in der 57. Minute mit 2:1 erneut in Front. Zwickau bewies jedoch große Moral und kam durch den Treffer von Marc-Philipp Zimmermann in der 71. Minute zum 2:2-Ausgleich. In einer dramatischen Schlussphase erzielte Felix Müller in der 89. Minute den viel umjubelten Treffer zum 3:2-Endstand für den CFC.

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Im hohen Norden kam es zu einem Duell, das über den weiteren Verlauf des Meisterschaftsrennens entscheiden sollte. Der 1. FC Lokomotive Leipzig reiste mit dem klaren Ziel zum Greifswalder FC, die Tabellenführung zurückzuerobern. Die Partie begann jedoch mit einem Schock für die Gäste, als Tristan Wagner bereits in der 3. Minute den Treffer zum 1:0 für Greifswald erzielte. Die Leipziger bewiesen in der Folge Nervenstärke und stemmten sich leidenschaftlich gegen die drohende Niederlage. In der zweiten Halbzeit belohnte sich die Lokomotive für ihren Aufwand: Ayodele Adetula markierte in der 65. Minute den Ausgleich zum 1:1. Dieses Unentschieden reicht aus, um aufgrund der besseren Tordifferenz am punktgleichen FC Carl Zeiss Jena vorbeizuziehen. Lokomotive Leipzig steht nun mit 69 Punkten wieder ganz oben, während der Greifswalder FC mit 35 Zählern den 15. Tabellenplatz belegt.

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Vor 1042 Zuschauern entwickelte sich in der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt eine hochemotionale Partie zwischen dem 1. FC Magdeburg II und dem SV Babelsberg 03, die als eines der torreichsten Spiele in die Saisonhistorie eingehen wird. Die Magdeburger Offensive legte los wie die Feuerwehr: Magnus Baars traf in der 3. Minute zum 1:0, Elisio Widmann erhöhte in der 7. Minute auf 2:0 und Marcel Zajusch schraubte das Ergebnis in der 18. Minute auf 3:0 hoch. Babelsberg wehrte sich jedoch tapfer und kam durch Linus Queißer in der 23. Minute zum 3:1. Doch die Hausherren blieben eiskalt: Leon Mergner erzielte in der 32. Minute das 4:1 und legte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+1) mit dem 5:1 nach.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Babelsberger eine beeindruckende Moral. Jakob Wiehe traf in der 55. Minute zum 5:2, Philipp Zeiger verkürzte in der 68. Minute auf 5:3 und erneut Linus Queißer machte es in der 83. Minute mit dem 5:4 noch einmal spannend. Den Schlusspunkt in diesem denkwürdigen Spiel setzte schließlich Hector Hink, der in der 89. Minute den Treffer zum 6:4-Endstand markierte.

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Im Werner-Seelenbinder-Stadion sahen 1193 Zuschauer eine Begegnung, in der der FSV 63 Luckenwalde und der BFC Dynamo lange Zeit auf Augenhöhe agierten. Beide Abwehrreihen standen stabil, und es entwickelte sich ein zäher Kampf um die Vorherrschaft im Mittelfeld. Es bedurfte einer Einzelaktion in der Schlussphase, um die hochemotionale Stille im Stadion zu brechen. In der 79. Minute war es Moritz Polte, der den entscheidenden Treffer zum 0:1-Auswärtssieg für die Berliner erzielte. Luckenwalde konnte in der verbleibenden Zeit nicht mehr antworten.

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