2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
– Foto: Axel Kammerer

Neuwirt vor Premierenspiel

U17 des VfL Wolfsburg reist mit neuem Chef an die Elbe – Duell beim HSV eröffnet entscheidende Saisonphase

Für die U17 des VfL Wolfsburg beginnt am Samstag (13 Uhr) beim Hamburger SV ein neuer Abschnitt: Erstmals steht Jan Neuwirt als Interimstrainer an der Seitenlinie. Der gebürtige Wolfsburger übernimmt das Kommando, nachdem Tobias Holm in den Trainerstab der Profimannschaft aufgerückt ist. Neuwirt kennt das Team seit Jahren, arbeitete bereits als Co-Trainer eng mit Holm zusammen – und stellt klar: „Ich werde nichts verändern. Wir haben gemeinsam eine klare Linie entwickelt, und die führen wir fort.“

Nach zuletzt zwei Siegen – dem 4:0 in Rostock und dem 2:1 gegen Union – reisen die Jungwölfe mit Rückenwind an den Volkspark. Durch den späten Treffer von Hernández Soler am vergangenen Spieltag hat der VfL die Tabellenführung zurückerobert. Punktgleich mit Magdeburg (jeweils sechs Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage, Tordifferenz +12) liefern sich die beiden Teams weiterhin ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen – auch jetzt. Wenn wir unser Spiel auf den Platz bringen, bin ich sehr überzeugt, dass wir gegen den HSV bestehen werden“, sagt Neuwirt.

HSV unter Druck – VfL ohne Nationalspieler

Der Hamburger SV steht im Kampf um die Qualifikation für Liga A unter Zugzwang. Bei nur noch drei verbleibenden Spielen beträgt der Rückstand auf die ersten drei Plätze bereits vier Zähler. „Hamburg ist sehr spielstark, offensivstark – und sie brauchen die Punkte unbedingt“, meint Neuwirt. „Die können sie an anderen Spieltagen holen, aber nicht gegen uns.“

Die Wolfsburger müssen derweil personelle Ausfälle kompensieren: Mehrere Leistungsträger sind für ihre Nationalteams unterwegs. Neuwirt sieht darin allerdings keinen Nachteil – vielmehr eine Chance für die Breite des Kaders, sich zu beweisen.

Zwei formstarke Teams im direkten Duell

Sowohl der VfL als auch der HSV gehen mit positivem Schwung in die Partie. Während die Jungwölfe zwei Pflichtspiele in Serie gewonnen haben, feierte Hamburg zuletzt Erfolge gegen Rostock (3:1) und Tennis Borussia Berlin (1:0). Das Hinspiel entschied der VfL mit 2:0 für sich – damals mit Neuwirt noch als Co-Trainer.

Mit unverändertem Spielansatz, großer Überzeugung und dem Selbstvertrauen aus den vergangenen Wochen wollen die Jungwölfe zumindest einen Punkt Vorsprung auf Magdeburg verteidigen – und den Neuanfang an der Seitenlinie erfolgreich gestalten.

Aufrufe: 014.11.2025, 10:25 Uhr
redAutor