Für die Bezirksligareserve des FC Weiden-Ost (in Weiss) zählt im Kellerduell gegen die SG Sorghof nur der volle Ertrag.
Für die Bezirksligareserve des FC Weiden-Ost (in Weiss) zählt im Kellerduell gegen die SG Sorghof nur der volle Ertrag. – Foto: Rainer Rosenau

Neustadt am Kulm sieht das "Match der Extreme"

Mit neuem Trainerteam an der Außenlinie steht das Schlußlicht gegen den Ligaprimus aus Hahnbach vor einer schier unüberwindbaren Hürde

Mit der Installierung des neuen Trainerteams Florian Dötsch und Dominic Dollhopf verknüpfen sich die Hoffnungen bei der SpVgg Neustadt am Kulm (14./6), dass das Team neuen Schwung im Abstiegskampf erhält. Ob dieser Motivationsschub nun ausreichen wird, um dem Tabellenführer SV Hahnbach II (1./40) Paroli zu bieten, wird sich zeigen. Alles andere, als ein Sieg der Gäck-Elf beim Schlußlicht käme auf jeden Fall einer Sensation gleich.

Ebenfalls mit Mannschaften aus dem hinteren Tabellendrittel messen sich die beiden Mitstreiter der Hahnbacher am oberen Rand des Klassements. Sowohl der FC Edelsfeld (2./37 - in Grafenwöhr), als auch der FC Kaltenbrunn (3./37 - in Riglasreuth) dürfen sich keine Blöße geben, um dem SVH weiter im Nacken sitzen zu können.

"Abstiegskampf pur" wird den Fans am Wochenende an der Weidener Stresemannstraße geboten, wo Gastgeber FC Weiden-Ost II (11./13) und die SG Sorghof (13./10) im Kellerduell die Klingen kreuzen. Ein "Sechs-Punkte-Spiel" für beide Mannschaften, da es gegen einen direkten Konkurrenten im Daseinskampf geht, Geschenke werden da sicher nicht verteilt.

"It´s Derbytime" heißt es in Neusorg, wo die gastgebende Müller-Truppe (4./26) im stets brisanten Duell mit dem Nachbarn aus Kemnath (7./19) die Kräfte misst. Gemessen am Tabellenstand und wegen des Heimvorteils schüpft der SVN in die Favoritenrolle, doch ein jeder weiß, das Derbys ja eigene Regeln haben.

Zwei Partien bleiben noch. Ein Nachbarschaftsduell zweier Teams des Tabellenmittelfelds sehen die Anhänger des SC Eschenbach (6./21) und des TSV Pressath (8./19). Für beide Kontrahenten gilt es, mit Zählbarem die Kluft zur Gefahrenzone so groß werden zu lassen, um die restlichen Partien des Jahres ohne den großen Druck angehen zu können. Diesen verspürt dagegen die DJK Ebnath (12./11) ganz extrem. Gegen den SV Etzelwang (5./26) muss unbedingt der dritte Heimdreier der Saison her, sonst zieht sich die Schlinge um die Drechsler-Elf immer weiter zu.

Hier ein Blick auf die Matches des 16. Spieltags in der Kreisklasse West:

Aufrufe: 03.11.2022, 12:00 Uhr
Werner SchaupertAutor