2026-04-23T13:43:33.969Z

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Neusalza rasant zum Titel – Görlitz schöpft neue Hoffnung

Nach dem 23. Spieltag der Sachsenklasse Ost ist der Vorsprung des Primus gewaltig.

von red · Heute, 16:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Franziska Liebig

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In der Sachsenklasse Ost wurden am 23. Spieltag Weichen gestellt, die den Weg zur Meisterschaft beinahe wie eine Einbahnstraße erscheinen lassen. Während der FSV 1990 Neusalza-Spremberg mit einer gnadenlosen Effizienz seine Kreise an der Spitze zieht, erlebte der ärgste Verfolger einen herben Dämpfer in der Landeshauptstadt. Doch die Emotionen kochen nicht nur im Aufstiegskampf hoch. Im Tabellenkeller keimt trotz der prekären Lage ein zarter Funke Hoffnung auf, da das Schlusslicht aus Görlitz ein deutliches Lebenszeichen sendete. Bei noch sieben ausstehenden Partien für die meisten Teams wird das Ringen um den Klassenerhalt immer verbissener.

Vor der Kulisse von 204 Zuschauern musste sich der Aufsteiger aus Deutschbaselitz der Effektivität der Gäste aus Weixdorf beugen. Miguel Handke in der 37. Minute und Richard Kluge in der 45. Minute sorgten für eine komfortable Pausenführung der Weixdorfer. Als Kluge in der 57. Minute seinen zweiten Treffer markierte, war die Vorentscheidung gefallen. Das späte Tor von Stanley Antkewitz in der 86. Minute war lediglich Ergebniskosmetik. Weixdorf klettert auf Platz neun, während Deutschbaselitz auf dem elften Rang verbleibt und nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Post SV Dresden hat.

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Eine Machtdemonstration erlebten die Zuschauer im Weinbergstadion. Der Radebeuler BC 08 überrannte den Post SV Dresden förmlich und feierte einen Kantersieg. Jakob Fischer eröffnete in der 8. Minute den Torreigen. Steve Deinhart avancierte mit einem Doppelpack in der 19. Minute und der 32. Minute zum Matchwinner der ersten Halbzeit. Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte Max Keller in der 41. Minute auf 4:0. Erneut Fischer sorgte in der 55. Minute für den 5:0 Endstand. Radebeul klettert damit auf den siebten Platz, während der Post SV Dresden mit 26 Punkten auf Rang zwölf stagniert und den Blick nach unten richten muss.

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Für den FSV Oderwitz 02 fühlt sich dieses torlose Unentschieden wie eine Niederlage an. In einem hart umkämpften Spiel bei der SG Dresden Striesen gelang es dem Tabellenzweiten nicht, die Dresdner Abwehr zu knacken. Die Emotionen kochten in der 55. Minute hoch, als Khaddy Kazadi-Leonowicz mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde und die Oderwitzer in Unterzahl agieren mussten. Trotz des Punktgewinns wächst der Rückstand auf den Spitzenreiter auf neun Punkte an. Striesen hingegen festigt mit nun 36 Punkten den fünften Tabellenplatz und bewies gegen den Favoriten Standfestigkeit.

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In einer torreichen Begegnung vor der stattlichen Kulisse behielt der Hoyerswerdaer FC die Oberhand. Marius Laurin Schäfer brachte die Heimelf in der 11. Minute in Führung, Pepe Szepanski erhöhte in der 42. Minute auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel keimte bei Dohna Hoffnung auf, als Tom Keil in der 53. Minute verkürzte. Doch Wallace Lucas Aires da Silva stellte in der 59. Minute per Foulelfmeter den alten Abstand wieder her. In einer wilden Schlussphase trafen Lukas Gierth in der 90.+3. Minute und erneut Keil in der 90.+4. Minute zum 4:2 Endstand. Hoyerswerda schiebt sich damit auf den sechsten Platz vor.

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Die Reserve aus Bischofswerda musste im Kampf gegen den Abstieg einen herben Rückschlag hinnehmen. Gegen den Tabellendritten aus Niesky hielt die Mannschaft lange gut mit, wurde aber durch einen Platzverweis in der 55. Minute gegen Tim Gottlöber geschwächt. Florian Zieschang brachte Niesky in der 35. Minute in Führung, die Ben Michael in der 65. Minute zunächst ausgleichen konnte. Doch in der Schlussphase spielten die Gäste ihre Überzahl aus. Erneut Zieschang in der 75. Minute und Luca Darius Pluta in der 80. Minute sicherten der Eintracht den 1:3 Auswärtssieg. Niesky bleibt mit 41 Punkten fest auf dem dritten Rang.

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Der Spitzenreiter hat die Schmach der Hinrunde getilgt und den SV Bannewitz auf eigenem Platz demontiert. Vor 80 Zuschauern ließ der FSV 1990 Neusalza-Spremberg von der ersten Sekunde an keinen Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Marius Riedel schockte die Hausherren bereits in der 1. Minute mit der Führung. Davon erholte sich der Tabellenvierzehnte nicht mehr. Paul Jockusch erhöhte in der 20. Minute auf 0:2, ehe Louis Rudolph in der 51. Minute für die endgültige Entscheidung sorgte. Erneut Riedel setzte in der 57. Minute den Schlusspunkt zum 0:4 Endstand. Neusalza-Spremberg thront nun mit 55 Punkten einsam an der Spitze, während Bannewitz mit 15 Zählern tief im Abstiegssumpf feststeckt.

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Das Kellerduell der Aufsteiger endete mit einem Paukenschlag für die Gäste aus der Grenzstadt. In einer Partie, die für beide Mannschaften wohl die letzte Chance auf den Anschluss bedeutete, behielt der NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 die Oberhand. Moritz Adam eröffnete in der 13. Minute den Reigen, doch Ferdinand Klappan glich nur zwei Minuten später in der 15. Minute für Zschachwitz aus. Danach übernahm Görlitz das Kommando. Krystian Gawora traf per Foulelfmeter in der 29. Minute und legte in der 49. Minute nach. Mykhailo Statnik besiegelte in der 59. Minute den 1:4 Auswärtssieg. Görlitz verkürzt den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze, während Zschachwitz punktgleich mit Bannewitz auf Platz fünfzehn verharrt.

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Der Radeberger SV setzt seinen Höhenflug fort und festigt den vierten Tabellenplatz. Dabei begann die Partie denkbar schlecht, als Martin Schiefner die Gäste aus Wesenitztal bereits in der 3. Minute in Führung brachte. Radeberg zeigte sich jedoch unbeeindruckt und drehte die Partie noch vor der Halbzeit durch Felix Claus in der 17. Minute und Louis Thuß in der 20. Minute. Erneut Claus in der 53. Minute und Jannik Haufe in der 72. Minute schraubten das Ergebnis auf 4:1 hoch. Wesenitztal rutscht durch diese Niederlage auf den zehnten Rang ab und muss weiterhin um den Klassenerhalt bangen.

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