Borussia Neunkirchen hat als erster Verein die zweite Runde im Sparkassen-Saarlandpokal erreicht. Der Ex-Bundesligist setzte sich am Mittwochabend souverän mit 6:1 (2:1) beim Saarlandliga-Mitkonkurrenten FV Schwalbach durch.
Im Saarlandliga-Duell der ersten Hauptrunde um den Sparkassen-Saarlandpokal unterlag der FV Schwalbach am Mittwochabend vor eigenem Publikum Borussia Neunkirchen mit 1:6 (1:2). In der weitgehend noch ausgeglichenen Hälfte gingen die Gastgeber bereits nach einer Minute durch Dominic Cullmann in Führung. Schwalbach gelang jedoch bereits nach zwölf Minuten durch Noah Eisenbarth der frühe Ausgleich. Kurz zuvor war Lenny Louis noch am Pfosten gescheitert. Doch der an diesem Abend überragende Dominic Cullmann konnte mit seinem zweiten Treffer den Gast noch mal in Führung bringen. Borussen-Trainer Jan Berger sagte zum Start des zweiten Durchgangs. "2:1 ist ein gefährliches Ergebnis, gerade auswärts. Schwalbach kam besser aus der Kabine. Aber als wir die erste Chance zum 1:3 nutzen, war das für sie schwierig, weil sie noch mehr investieren mussten". Wieder war es Dominic Cullmann, der den ersten Borussen-Angriff des zweiten Durchgangs erfolgreich vollendete. 59.). Das 1:4 erzielte dann Tim Cullmann mit einem direkt verwandelten Freistoß - das war dann die Entscheidung. Die Gäste zogen dann durch einen von Marco Dahler verwandelten Foulelfmeter (72.) und ein Kopfballtor von Dylan Sodji noch weiter davon. Berger ergänzte: "Insgesamt war es genauso wie wir es erwartet hatten, gerade nach der Pleite im Ligaspiel vor wenigen Wochen. Das Ergebnis hört sich gut an, wir waren bärenstark, aber sie waren nicht so unterlegen wie es das Ergebnis aussagt. Uns haben heute wieder acht Spieler gefehlt, da kommt bis zum Wochenende auch keiner zurück. Wir hatten heute drei A-Junioren dabei". Toni Jakic vom unterlegenen FV Schwalbach meinte: "Ich fand uns in der ersten Halbzeit mindestens gleichwertig. Wir hatten vielleicht sogar die besseren Chancen. Sie machen aus drei Chancen zwei Treffer. Wir hatten noch einen Lattentreffer. Ich fand uns auf Augenhöhe. Wir haben uns durch den frühen Gegentreffer auch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das 1:2 war eine kalte Dusche. Im zweiten Durchgang waren wir nicht auf dem Platz. Wir haben uns für die zweite Hälfte viel vorgenommen. Der Kader war komplett, manche waren krank, aber da kann man nicht erwarten, dass sie gleich voll da sind. Am Kader hat es heute nicht gelegen.
Für Schwalbach geht es am Sonntag um 15 Uhr mit dem Saarlandligaspiel beim SV Rot-Weiß Hasborn (Waldstadion, Am Waldstadion, Tholey) weiter. Neunkirchen empfängt bereits am Samstag um 15.30 Uhr den FC Palatia Limbach im Stadion Ellenfeld (Mantes-la-Ville-Platz).