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Neun-Tore-Wahnsinn in Borna – Markkleeberg zittert sich zum Sieg

Spektakel am 21. Spieltag der Sachsenklasse Nord mit dramatischen Wendungen im Abstiegskampf.

von red · 13.04.2026, 10:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Daniel Jopp

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In der Sachsenklasse Nord bot der 21. Spieltag alles auf, was das Fußballerherz begehrt: von torlosen Unentschieden bis hin zu einem geschichtsträchtigen Neun-Tore-Spektakel. Während die Kickers 94 Markkleeberg an der Tabellenspitze ihre Souveränität kurzzeitig einbüßten, aber dennoch drei Punkte entführten, brennt im Keller die Luft. Die Liga zeigt sich so unberechenbar wie selten zuvor, wobei vor allem die Aufsteiger um jeden Millimeter Boden kämpfen müssen, um dem drohenden Abstieg zu entgehen.

In Lunzenau fielen keine Tore. Der SV Fortschritt Lunzenau und der VfB Zwenkau 02 neutralisierten sich über 90 Minuten weitgehend. Vor 85 Zuschauern dominierten die Abwehrreihen das Geschehen auf dem Platz. Zwenkau bleibt damit auf dem neunten Tabellenplatz im gesicherten Mittelfeld, während Lunzenau weiterhin nach hinten schauen muss. Nach dem Torfestival am blieb die Offensive des VfB zum zweiten Mal in Folge blass.

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Der SV Naunhof 1920 erwischte im Verfolgerduell einen regelrechten Blitzstart. Bereits nach fünf Minuten führten die Gäste durch Steven Kaulich in der 3. Minute und Kevin Mörtlbauer in der 5. Minute mit zwei Toren Vorsprung. Christoph Jackisch weckte in der 11. Minute zwar kurzzeitig Hoffnung beim HFC Colditz, doch Florian Burkert stellte in der 25. Minute den alten Abstand wieder her. In der Folge verwaltete Naunhof das Ergebnis geschickt und klettert durch den 3:1-Erfolg auf den fünften Platz, punktgleich mit dem Tabellendritten. Colditz rutscht nach der achten Saisonniederlage auf Rang sechs ab.

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Der Meißner SV 08 untermauert am Freitagabend seinen Anspruch auf die Vizemeisterschaft. Max Mißbach sorgte fast im Alleingang für die Entscheidung gegen die Zweitvertretung der BSG Chemie Leipzig. Bereits in der 8. Minute brachte er die Gäste in Führung und legte noch vor dem Seitenwechsel in der 40. Minute nach. Die Leipziger versuchten in der Schlussphase alles, doch der Anschlusstreffer durch Marvin Todt in der ersten Minute der Nachspielzeit kam für eine Wende zu spät. Meißen bleibt damit Tabellenzweiter, während die Chemie auf den zehnten Rang abrutscht.

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Der SV Lindenau 1848 feiert einen wichtigen Heimsieg gegen den SV Liebertwolkwitz. Nach einer torlosen ersten Stunde platzte bei den Hausherren endlich der Knoten. Ferdinand Schlatt markierte in der 58. Minute das 1:0, nur zwei Minuten später erhöhte Ennio Morandi in der 60. Minute auf 2:0. Nico Oehlmann setzte in der 85. Minute den Schlusspunkt zum 3:0-Endstand. Lindenau schiebt sich damit auf den elften Platz vor, während Liebertwolkwitz nach der siebten Saisonniederlage auf Rang sieben verbleibt.

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Magerkost bekamen die Fans in Leipzig zu sehen. Der gastgebende Leipziger SC 1901 und die SG Motor Wilsdruff trennten sich torlos 0:0. Für den Aufsteiger aus Leipzig ist der Punktverlust im Kampf um die vorderen Plätze schmerzhaft, dennoch reicht es weiterhin für den dritten Tabellenplatz. Wilsdruff hingegen stabilisiert sich auf dem 13. Rang, steckt aber weiterhin tief im Abstiegskampf fest.

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Was für ein Spektakel im Wyhrastadion, das die 70 Zuschauer wohl so schnell nicht vergessen werden. Der Bornaer SV 91 schien nach Toren von Jacob Pahlig in der 13. Minute, Ennio Majetschak in der 21. Minute und Benjamin Fritzsch in der 32. Minute bereits wie der sichere Sieger festzustehen. Doch der Radefelder SV 90 bewies eine Moral aus Stahl. Markus Richter leitete in der 34. Minute die Aufholjagd ein. Nach dem Seitenwechsel drehten Ronny Jähn in der 49. Minute und Levi Niklas Hoffmann in der 66. Minute die Partie zum Ausgleich. Zwar brachte Till Fiedler Borna in der 78. Minute noch einmal in Front, doch Franz Voigt in der 83. Minute und erneut Jähn nur sechzig Sekunden später in der 84. Minute besiegelten den dramatischen 5:4-Auswärtssieg. Radefeld klettert auf Platz acht, während Borna auf dem vorletzten Platz verharrt.

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In Gröditz erkämpfte sich das Tabellenschlusslicht einen Achtungserfolg gegen den Favoriten aus Panitzsch. Nach einer torlosen ersten Hälfte brachte Moritz Mäde die Gäste in der 52. Minute in Führung. Nico Steffen belohnte die Bemühungen der Hausherren in der 69. Minute mit dem Ausgleich zum 1:1. Für den SV Panitzsch/Borsdorf bedeutet dieses Remis den vierten Tabellenplatz, während der FV Gröditz 1911 mit nun 13 Punkten weiterhin die rote Laterne trägt.

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Der unangefochtene Spitzenreiter aus Markkleeberg musste beim Tabellenvierzehnten in Torgau Schwerstarbeit verrichten. Sebastian Zinke schockte den Favoriten in der 32. Minute mit der Führung für den SC Hartenfels. Erst kurz vor dem Pausenpfiff gelang Leo Andreas Morgenstern der Ausgleich in der ersten Minute der Nachspielzeit. Unmittelbar nach Wiederanpfiff schnürte Morgenstern in der 47. Minute den Doppelpack. Torgau gab sich nicht geschlagen und kam durch Christian Scaruppe in der 60. Minute zum Ausgleich. Erst Christian Blochwitz erlöste die Kickers in der 82. Minute mit dem Siegtreffer zum 3:2. Markkleeberg baut den Vorsprung an der Spitze damit auf 13 Punkte aus.

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