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Allgemeines

Neun Tore mit zehn Spielern im ersten Test der Alemannia Waldalgesheim

Top-Klubs aus Rheinhessen und von der Nahe laufen sich warm +++ Update zur Vorbereitung

von Jochen Werner · 10.07.2025, 09:30 Uhr · 0 Leser
Beim SV Waldalgesheim konnten neben dem vierfachen Torschützen Marlon Pira auch die Neuzugänge überzeugen.
Beim SV Waldalgesheim konnten neben dem vierfachen Torschützen Marlon Pira auch die Neuzugänge überzeugen. – Foto: Michael Wolff

Region. In gut drei Wochen, am ersten August-Wochenende, beginnt wieder der Ernst des Lebens. Dann geht es in der Verbandsliga und in den Landesligen wieder um Punkte. Auf diesen Zeitpunkt sind die Trainingspläne ausgerichtet.

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Eintracht Kreuznach kämpft mit einem größeren Umbruch, während Alemannia Waldalgesheim zudem verletzungs- und urlaubsbedingt noch mit der Kadergröße zu tun hat. 20 Spieler, wie sie André Weingärtner mit der SG Hüffelsheim zum Test aufbieten konnte, sind für Elvir Melunovic fast schon utopisch.

So unterschiedlich wie bei den drei Verbandsligisten ist auch die Situation eine Spielklasse tiefer, in Ingelheim, Hackenheim und Winterbach.

Marlon Pira überragt bei Kantersieg trotz Unterzahl

Mit gerade zehn Feldspielern plus Torwart Andrej Juric gelang der Alemannia im ersten Test bei Fortuna Mombach ein glatter 9:0-Sieg, bei dem sich Marlon Pira gleich viermal in die Liste eintrug. Unter den Torschützen waren auch die Neuzugänge Justin Padberg und Mahdi Mehnatgir. Konstantin Ludwig hatte den Auftakt besorgt Tom Gürel traf doppelt. Manel Goncalves und Amar Kurtegic trugen erstmals das grün-weiße Trikot. „Wir dürfen nicht alles schwarz sehen, denn neun Tore musst du erst einmal schießen”; so Melunovic, „auch wenn Mombach kein Gegner ist, an dem wir uns messen müssen.” Wichtig waren dem 53-Jährigen Erkenntnisse über die vier Neuen und das Ausprobieren eines neuen Spielsystems.

Umbruch der Eintracht spiegelt sich in den Ergebnissen wieder

Schon viermal über 90 Minuten ging Thorsten Effgen mit der Eintracht. In Boppard setzte es gegen Oberligist FV Engers nach lange ausgeglichenem Spiel eine 1:4-Niederlage. Es folgten zwei 3:3-Unentschieden bei der SG Kirn (Bezirksliga) und nach 3:0-Führung gegen die TSG Pfeddersheim (Landesliga). „Dass uns zwölf Spieler verlassen und wir acht neue im Kader haben, spiegelt sichin den Ergebnissen wider. Es gibt viele Phasen, in denen man merkt, dass die Automatismen extrem unterschiedlich sind”, so Effgen, der die Vorbereitung zum Experimentieren nutzen will. Dass die Eintracht früher mit dem Training begonnen hat als die beiden Nachbarn, erklärt der Lehrer mit dem Integrieren der Neuen und damit, dass eine längere Pause im kurzen Sommer wenig Sinn mache. „So konnte die Grundlagenarbeit weitestgehend wegfallen.”

Neuzugang Scherer startet Furios in Hüffelsheim

Die SG Hüffelsheim ist mit einem 3:2 bei Oberligist SC Idar-Oberstein in die Vorbereitung gestartet. Neuzugang Simon Scherer (zuletzt FC Schmittweiler-Callbach) brauchte bei seinem Debüt nach der Einwechslung zur zweiten Halbzeit gerade einmal sieben Minuten, um an die zuletzt 28 Treffer in 29 Ligaspielen anzuknüpfen und das Endergebnis herzustellen. Johann Frisch (Schott Mainz, U19-Bundesliga) stand in der Anfangsformation. Die weiteren Treffer markierten Tim Reidenbach und Cedric Lind.

TuS Hackenheim muss sich noch entdecken

Erst ein 6:2 gegen den TuS Pfaffen-Schwabenheim zum Auftakt, dann eine 2:3-Niederlage in Ellern gegen Bezirksligist SG Mörschbach. Der TuS Hackenheim ist nach zahlreichen Wechseln vor dem Beginn der Landesliga West noch in der Findungsphase.

SV Winterbach ist bereit

Hingegen hielt das Hoch bei Aufsteiger SV Winterbach an. Im ersten Test gab’s gegen den neuen Ligakonkurrenten SG Meisenheim in Lauschied einen 5:1 (3:0)-Sieg. Der Auftakt am 3. August gegen den FC Schmittweiler-Callbach kann kommen.

Ingelheim nach Highlight-Spiel im Alltag angekommen

Ganz anders ist die Ausgangslage bei der SpVgg. Ingelheim im Osten. Da gab es zunächst das große Spiel vor 4.000 Zuschauern gegen Mainz 05. Tags darauf war beim 0:0 beim TSV Zornheim wieder Alltag angesagt. Am Dienstag kamen die Rotweinstädter zu einem 2:1 beim FSV Saulheim.