
Hüffelsheim. Das Hinrundenspiel war – was wohl?- zumindest für die Fans ein Spektakel. 5:4 hieß es auf Palmenstein beim Abpfiff der Verbandsliga-Partie zwischen der SG Hüffelsheim und der U21 des FK Pirmasens Ende August. Am Sonntag steht das Rückspiel an. Und SG-Trainer André Weingärtner schwant, dass die Begegnung dort ungeachtet der aktuellen Tabellenpositionen für sein Team alles andere als leicht wird.
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"Im Hinspiel waren wir nach vorne sehr gut. Aber wenn da Spiel ein paar Minuten länger gedauert hätte, wären wir nicht als Sieger vom Platz gegangen." Weingärtner hat das Hinspiel noch gut in Erinnerung. Da führte seine Truppe nach drei Minuten bereits 2:0, brachte sich dann aber immer wieder selbst in Verlegenheit. In der Westpfalz wird es am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) nicht leichter. Der FKP ist akut abstiegsgefährdet, wird aber auch wegen der guten Rolle, die die erste Vertretung in der Oberliga spielt und der U19, die sich in der Bundesliga-Nachwuchsrunde etabliert hat, alles dafür tun, die Klasse zu halten. "Sie werden alles in die Waagschale werfen", sagt Weingärtner, weist auf das 2:2-Unentschieden der Pfälzer am vergangenen Wochenende hin, bei dem die Mannschaft von Jens Mayer in Hohenecken einen 0:2-Rückstand egalisieren konnte.
Mit seiner SG will Weingärtner am Sonntag an die Defensiv-Leistung des 3:1-Erfolges gegen den VfB Bodenheim anknüpfen. Zusammen mit dem 5:3 eine Woche zuvor gegen den SV Steinwenden sei man gut aus der Winterpause gekommen, sagt der 48-Jährige. Vor allem die Offensiv-Power stimmte, selbst wenn auch hier viel mehr möglich gewesen wäre als die acht Treffer auf der Habenseite.
In Pirmasens kann die SG mit Ausnahme des am Knie verletzten Mostafa El-Haiwan in Bestbesetzung antreten. Auch Nico Najda, der zuletzt zu zwei Kurzeinsätzen kam, ist einen deutlichen Schritt weiter. "Es wäre eine Idee, ihn länger spielen zu lassen", sagt Weingärtner, der sich über die Entwicklung innerhalb seiner Mannschaft freut. "Wir haben gezeigt, dass wir als Aufsteiger in der Lage sind, eine gute Rolle in der Liga zu spielen. Und das mit Jungs, die mit Ausnahme unserer Flaggschiffe alle bisher ausschließlich maximal in der Landesliga unterwegs waren." Dass gerade die spielerischen Offensivleistungen die Ansprüche steigen ließen, steht auf einem anderen Blatt.