2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

Neuhausen-Lebenszeichen gegen Knittelsheim

Dank eines knappen 1:0-Siegs gibt die Mannschaft von Franz Graber die Rote Laterne an ihren Gegner ab. Die drei anderen Wormser Landesligisten verlieren allesamt in der Fremde.

von Michael Mayer · Heute, 19:20 Uhr · 0 Leser
TuS Neuhausen-Spieler Steven Junkert, der in dieser Szene artistisch abschließt, gewann mit seiner Mannschaft das Flutlichtspiel gegen Knittelsheim.	Foto: Christine Dirigo/pakalski-press
TuS Neuhausen-Spieler Steven Junkert, der in dieser Szene artistisch abschließt, gewann mit seiner Mannschaft das Flutlichtspiel gegen Knittelsheim. Foto: Christine Dirigo/pakalski-press

Worms. Die letzten vagen Aufstiegshoffnungen der Gimbsheimer sind nach dem 0:6 beim FC Speyer Geschichte. Auch die Reserve der Wormatia verlor beim 1:6 in Billigheim-Ingenheim deutlich. Die TSG Pfeddersheim machte es in Fußgönheim spannender, trotzdem steht die Berrafato-Elf nach dem 1:2 ohne Punktgewinn da. Jubel gab es dagegen in Neuhausen.

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Das Tor des Tages gelang Philip Bach in der 25. Minute. „Eine der wenigen schönen Szenen in einem Spiel, dessen Niveau den Tabellenständen der Teams geschuldet ist. Es wurde fast nur mit hohen Bällen operiert und am Ende war das Glück auf unserer Seite“, fasste Heim-Trainer Franz Graber zusammen. Etwas mehr Spielanteile und auch ein Plus an Torchancen hatten dabei die Gäste, die ihre beste Torgelegenheit tief in der Nachspielzeit bekamen, als David Rizzuto Sven Junkert nicht überwinden konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich Neuhausens Mikheili Kopaliani (65. Rot; grobes Foulspiel) und Gästespieler Tayfun Kar (Gelb-Rot) bereits in die Kabine verabschiedet. Ein Sonderlob hatte Graber für die mitgereisten Fans des Gegners parat, die zahlreich angereist waren und ordentlich für Stimmung sorgten: „Die waren klasse.“

Nach zuletzt guten Leistungen und zwei Siegen unter Neu-Trainer Pietro Berrafato folgte beim ASV „ein Rückschritt zum falschen Zeitpunkt“, so Rolf Emrich. Der Vorsitzende der TSG attestierte seiner Mannschaft eine „katastrophale Leistung“. Fußgönheim war nicht viel besser, kam durch Daniel Fichtner (45., Foulelfmeter) und David Schinnerer (59.) trotzdem zu einer 2:0-Führung. Nach einer Hereingabe von Finn Cleres stocherte Fabian Herchenhan (67.) den Ball zum Anschlusstreffer über die Linie. Außer einem Schuss von Fabio Schmidt (70.), den der ASV-Keeper parieren konnte, kam aber nichts mehr von der TSG. Emrich: „Das war nichts. Vom Anfang bis zum Schluss.“

Der SVG kam gut in die Partie. Nach fünf Minuten bejubelte Mathias Tillschneider das vermeintliche 0:1 nach einem Kopfball. Der Schiedsrichter entschied jedoch auf Foul. Wenig später wurde Tillschneider dann vom Platz gestellt, da er als letzter Mann ein Foul begangen hatte. Den fälligen Freistoß versenkte Moritz Reuther (12.) zur Führung. „Eine Dreifach-Bestrafung“, klagte SV-Trainer Jones nach der Aberkennung des Tores, der Roten Karte und dem Rückstand. In der Folge dominierten die in Überzahl spielenden Speyrer die Partie und schraubten das Ergebnis nach der Pause in die Höhe. Marco Grimm (48., 63.), Halim Domi (51.), Kalle Wunder (82.) und Valentino Zuch (89.) machten das halbe Dutzend für Speyer voll.

„Das Ergebnis fällt zu klar aus, wir waren nicht so viel schlechter“, versuchte VfR-Coach Björn Weisenborn nach der hohen Niederlage seiner Farben zu relativieren. Die Wormaten agierten spielerisch besser, trafen aber – bis auf Justin Jennewein (37.) nichts ins Tor. Trotz Unterzahl – Rohan Mani (32.) hatte Gelb-Rot gesehen – lag der zwischenzeitliche Ausgleich in der Luft. Doch der TSV blieb nach seinen Standards konsequent: Thorsten Ullemeyer (30.), Janik Haschka (35.), Max Nauerth (58., 78.) und Hannes Jensen (90.) machten es deutlich. Dazu traf Tim Nagel (68.) ins eigene Netz. Weisenborn: „Heute haben wir wieder einiges dazu gelernt.“