2025-12-17T10:26:01.779Z

Allgemeines
Spielgruppentagung Kreis Zugspitze Mitte Sindelsdorf 2025 Fairplaypreis
Spielgruppentagung Kreis Zugspitze Mitte Sindelsdorf 2025 Fairplaypreis – Foto: Oliver Rabuser

Neuerungen bei Spielgruppentagung: Zeitspiel gibt Eckstoß für den Gegner

Einige Neuerungen

Bei Spielgruppentagung in Sindelsdorf gab es Informationen zur kommenden Saison. Viele Vereine der Zugspitzgruppe waren anwesend.

Er sei an Wochenenden und Spieltagen stets erreichbar, versuche überdies die, Interessen der Klubs bestmöglich unter einen Hut zu bringen. „Als kleinen Tribut fordere ich die Anwesenheit bei der Spielgruppentagung“, artikuliert Erhard Mach das seit Jahren funktionierende Miteinander. Diesem Ansinnen kamen die Vereine der Zugspitzgruppe Mitte mit wenigen Ausnahmen nach. Das Gros der Informationen bei der Spielgruppentagung lehnte sich an bestehende Regularien an. Es wurden aber auch interessante Neuerungen publik.

Spielverlegungen sind weiter nur im Juli und Januar möglich, möchte ein Team sie ohne Einwilligung des Gegners und kostenfrei vornehmen. Eine Spielabsage, etwa wegen Unbespielbarkeit des Platzes, ist für jeden Klub frei. Bei weiteren Absagen könnte im schlimmsten Fall das Heimrecht entzogen werden.

109 Nichtantritte zu 134 in der Saison davor spiegeln einen sinkenden Wert. Das betrifft vorwiegend die C-Klasse, in der im Gegenzug das „Flexmodell“, mit auf neun Spielern reduzierter Teams gut angenommen werde. Ein Unverständnis für Mach ist der Umstand, dass sich 19 Absagen am letzten Spieltag der Saison kumulierten. „Das kostet nur einen Haufen Geld.“ Der Funktionär empfahl, Partien ohne Relevanz für das Tableau vorzuziehen. Vier Rückzüge während der Runde bedeuten einen Rückgang im Vergleich zur Spielzeit davor um 50 Prozent. Aktuell umfasst der Zugspitzkreis 353 Teams, 40 davon in einer Spielgemeinschaft.

Spielzeit dauert bis 30. Mai

Ein Steckenpferd des Verbandes ist nach wie vor der Liveticker auf der offiziellen BFV-Internetseite. Hierzu hat Mach ausnahmslos preisende Worte. Knapp 99 Prozent aller Kreisligisten bedienen die Echtzeitinfo, auch in den beiden Staffeln darunter wurde die 80-Prozent-Marke überschritten.

Mit Spannung wurde der Blick auf die bevorstehende Runde erwartet. Für 15 Mannschaften umfassende Ligen beginnt die Vorrrunde am 2./3. August sowie die Rückrunde am 7./8. März 2026. Spielklassen mit 14 Vertretern haben im Sommer im Vergleich eine Woche mehr, im Winter 14 Tage mehr Zeit für die Vorbereitung. Definitiv Schluss ist am 30. Mai 2026. Danach geht es ohne Verzug in die Relegation, die von 2. bis 7. Juni dauert. Karsamstag wird abermals als Nachholtermin freigehalten, von Ansetzungen an Allerheiligen bittet Mach mit Rücksicht auf das Gedenken an die Verstorbenen abzusehen.

Spielgruppentagung Kreis Zugspitze Mitte Sindelsdorf 2025
Spielgruppentagung Kreis Zugspitze Mitte Sindelsdorf 2025 – Foto: Oliver Rabuser

Absteiger in der Kreisliga wird es je zwei geben, dazu zwei Teilnehmer an der Relegation. Gleiches gilt für die Kreisklasse, nur bei den beiden 15er-Ligen erwischt es je einen dritten Klub mit dem direkten Abstieg. In der A-Klasse steigt lediglich der Letztplatzierte ab. Aufsteiger ermitteln sich wie üblich aus Meister (direkt) und Vizemeister (Relegation). Keine Aufstiegsspiele gibt es in der B-Klasse. Der Freitag wird weiterhin kein Regelspieltag sein. Spiele sind jedoch jederzeit möglich, wenn der Gegner seine Zustimmung gibt.

Thomas Schumann vom Kreissportgericht berichtete von einem Anwachsen der Verfahrenszahlen. Neben dem unzulässigen Einsatz von Akteuren sowie groben Unsportlichkeiten fallen insbesondere verbale Entgleisungen von Trainern gegenüber Schiedsrichtern ins Gewicht. „Das ist schon etwas erschreckend“, so Schumann. Schiedsrichter-Obmann Klemens Wind bewertete das Modell, die finalen sechs Spieltage in der Kreisliga mit Gespannen zu besetzen, als absolut erfolgreich. Auch für Kreisklassenteams gebe es fortan die Option, kritische Ansetzungen auf der Zielgeraden einer Spielzeit per Antrag durch ein Regelhüter-Trio leiten zu lassen.

Blick auf die Torhüter

Markus Preininger von der Schiedsrichtergruppe Weilheim erläuterte mit dem „Zeitspiel bei Torhütern“ die einschneidendste Änderung im Regelwerk. Fortan werden die Unparteiischen bei wiederholter Entschleunigung seitens der Keeper mit erhobener Hand von Fünf herunterzählen, ehe sie dann auf Eckstoß für den Gegner entscheiden.

Den Fairplay-Preis der abgelaufenen Runde schnappte sich die Reserve des VTA Garmisch vor der zweiten Mannschaft der SG Hungerbach. Dafür gab es vom Verband je einen Spielball.

Aufrufe: 017.7.2025, 06:56 Uhr
Oliver RabuserAutor