
Der KSV Hessen Kassel stellt die Weichen für die kommende Saison: Ab Sommer 2026 übernimmt Robert Franke das Traineramt der Regionalliga-Frauen. Der 36-Jährige soll den „Löwinnen“ nicht nur sportlich Impulse geben, sondern auch den eingeschlagenen Weg hin zu mehr Stabilität und Perspektive im nordhessischen Frauenfußball prägen.
Franke bringt dafür passgenaue Erfahrung mit. Zuletzt arbeitete er im Herrenbereich beim FSV Dörnberg in der Verbandsliga und sammelte dort Praxis im leistungsorientierten Alltag. Zuvor stand er bereits an der Seitenlinie eines Regionalliga-Frauenteams: Beim TSV Jahn Calden betreute er die Mannschaft in derselben Spielklasse und kennt damit sowohl die Anforderungen der Liga als auch die regionalen Strukturen, in denen sich der Frauenfußball in Nordhessen entwickelt.
Beim KSV ist die Erwartung klar umrissen: Der Verein spricht von einem bewussten Zeichen für Aufbruch und Weiterentwicklung – und sieht im neuen Trainer einen Fachmann, der „Energie, Struktur und Überzeugung“ einbringt. Franke gilt intern als Wunschkandidat; seine Arbeitsweise und sein Ansatz sollen zum langfristigen Plan mit den Löwinnen passen.
Der künftige Coach selbst formuliert die Aufgabe ambitioniert, aber mit klarem Fokus: Er freue sich auf die Arbeit beim „höchstklassigsten Verein Nordhessens“ und wolle das „enorme Potenzial“ im Team weiterentwickeln. Ziel sei, den Frauenfußball in Nordhessen „weiter nach vorne zu bringen“ und die Mannschaft auf Regionalliga-Niveau zu stabilisieren und schrittweise weiterzuentwickeln.
Sportlich soll Franke eine klare Identität etablieren: mutiger Fußball, kontinuierliche Förderung jeder einzelnen Spielerin – und zugleich der Anspruch, die Rolle des KSV im überregionalen Wettbewerb zu festigen. Für die Löwinnen beginnt damit im Sommer ein neuer Abschnitt: weniger als Neustart ins Unbekannte, sondern als geplanter Entwicklungsschritt mit klarer Linie.