
Das große Los hatte die Verantwortlichen der SG Reppichau auch vor große Hürden gestellt. Am Montag bekam der Verbandsliga-Aufsteiger in der zweiten Hauptrunde des dachbleche24-Landespokals den Halleschen FC als Gegner zugelost. Vor allem der straffe Zeitplan für die Organisation war ein Problem. Nun steht allerdings fest: Die Partie wird nicht wie alle anderen Zweitrunden-Begegnungen am ersten September-Wochenende ausgetragen, sondern erst im Oktober - und zwar in Dessau.
Dies gab der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) am Freitagmorgen bekannt. Auf die Verlegung hätten sich demnach beide Vereine in Absprache mit dem Verband geeinigt. Neuer Termin ist der 2. Oktober - ein Freitagabend. Dann öffnet das Paul-Greifzu-Stadion in Dessau seine Pforten für die Landespokal-Partie.
"Hintergrund der Verlegung sind organisatorische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen rund um die Austragung der Begegnung. Mit Blick auf die zu erwartende Zuschauerresonanz und die notwendigen organisatorischen Anforderungen wurde gemeinsam nach einer geeinigten Lösung gesucht", schreibt der FSA.
„Bei einer Begegnung, welche ein besonderes Highlight für die SG Reppichau darstellt, müssen verschiedene organisatorische, infrastrukturelle und sicherheitsrelevante Aspekte berücksichtigt und miteinander abgestimmt werden. Gemeinsam mit beiden Vereinen haben wir eine Lösung gefunden, die eine angemessene Durchführung des Pokalspiels ermöglicht. Unser Dank gilt allen Beteiligten für die konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit“, erklärt Jörg Bihlmeyer, FSA-Vizepräsident für das Spielwesen.