
Der abstiegsbedrohte Berliner Traditionsklub Tennis Borussia Berlin stellt die Führung neu auf. Das wird auf der Homepage bekant. Nach dem Abgang von Günter Brombosch rückt ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden auf. Der hat eine Vergangenheit beim Regionalligisten Lok Leipzig
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Ariel Gala neuer Tebe-Vorstandsvorsitzender
Der Wechsel vollzieht sich in einer heiklen Phase. Ende Januar gibt Tennis Borussia Berlin bekannt, dass der bisherige Vorsitzende Günter Brombosch aus dem Amt scheidet. Nun übernimmt Ariel Gala den Vorstandsvorsitz – gewählt vom neu formierten, dreiköpfigen Vorstand und einstimmig bestätigt vom Aufsichtsrat. Puria Ahmadian wird sein Stellvertreter.
Neustart bei den Veilchen
Mit dem personellen Schnitt verbindet sich der Anspruch auf einen Neustart. Gala spricht von Vertrauen, Transparenz und Gleichberechtigung als Leitlinien. „Wir entscheiden als Team“, sagt er und stellt klar, dass er seine satzungsmäßigen Vorrechte im Binnenverhältnis nicht ausüben wolle. Der Verein soll gemeinschaftlich geführt werden, ohne hierarchisches Denken.
Lila-Weiß in Abstiegsgefahr
Die Ausgangslage ist anspruchsvoll. Sportlich rangiert der Klub nur wenige Punkte vor den Abstiegsrängen der Oberliga. Strukturell wirken Altlasten nach, schnelle Erfolge verspricht Gala nicht. Stattdessen wirbt er um Geduld und einen klaren Kurs über mehrere Jahre hinweg. Ziel sei es, den Verein finanziell zu konsolidieren, die Nachwuchsarbeit zu stärken und ein starkes Wir-Gefühl zu entwickeln.
Ariel Gala hat eine Vergangenheit bei Lok Leipzig

Gala bringt Erfahrung aus Führungsfunktionen im Fußball mit. Beim Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig gehört er zeitweise dem Präsidium an. Seine Amtszeit endet nach einer Abberufung des damaligen Präsidenten Torsten Kracht durch den Aufsichtsrat. Hier ein Bericht vom MDR Sport im Osten auf Social Media
Neben Gala verantwortet Ahmadian die sportliche Entwicklung, unterstützt von einem Scouting-Team. Kommunikationsvorstand Uli Krug will das besondere Profil des Vereins schärfen. „TeBe ist kein Klub wie jeder andere“, sagt er.
Mit dem Abschied von Brombosch endet ein Kapitel, mit der neuen Führung beginnt ein anderes – eines, das weniger von schnellen Schlagzeilen als von nachhaltiger Aufbauarbeit geprägt sein soll.
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