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Neuer Schwung beim SSV Berzdorf: "Wir versuchen aufzusteigen"

Kreisliga B3 Rhein-Erft: Nach dem Abstieg weht beim SSV Berzdorf mit neuem Cheftrainer und neuem sportlichem Leiter ein anderer Wind. Der direkte Wiederaufstieg ist mindestens im Hinterkopf.

von red · 10.08.2025, 12:00 Uhr · 0 Leser
Raffaelo Wolf und Dirk Horling haben das Ruder beim SSV Berzdorf übernommen.
Raffaelo Wolf und Dirk Horling haben das Ruder beim SSV Berzdorf übernommen. – Foto: Gianna R. H., SSV Bornheim

Die letzte Saison endete für den SSV Berzdorf mit dem Abstieg in die Kreisliga B – sportlich letztlich als abgeschlagener Letzter recht deutlich. Aus der Bahn wirft das den Verein aus dem Norden von Wesseling allerdings nicht. Ein Gespräch mit Raffaelo Wolf, dem neuen sportlichen Leiter, verdeutlicht: In Berzdorf soll nicht lange geklagt, sondern schleunigst wieder angegriffen werden.

„Ich bin erst seit dieser Saison dabei, aber rückblickend kann man sagen: Das Ergebnis der letzten Spielzeit spiegelt nicht das Potenzial wider, das in dieser Mannschaft steckt“, ordnet Wolf die zurückliegende Runde ein. In der A-Liga landete der SSV auf Rang 16 – weit abgeschlagen, sportlich abgemeldet. Jetzt beginnt der Wiederaufbau.

Am 13. Juli startete das Team in die Vorbereitung. Und diese läuft laut Wolf „absolut zufriedenstellend“. Nicht nur das Trainerteam wurde mit Dirk Horling als Cheftrainer neu aufgestellt, auch der Kader bekam frisches Blut: „Die Neuzugänge haben sich schnell eingelebt, das Team tritt als Einheit auf, die Entwicklung auf und neben dem Platz ist sehr positiv“, berichtet Wolf.

Berzdorf will aufsteigen - ist aber realistisch

Und mit dieser neuen Stabilität sind die Ziele durchaus ambitioniert. „Wir wollen natürlich versuchen, aufzusteigen – denn der Verein und die Mannschaft gehören in die Kreisliga A“, betont Wolf. Der Weg dorthin sei lang, in 30 Spieltagen könne "viel passieren", so Wolf: "Wir müssen uns schnell finden. Andere haben diesen Prozess schon hinter sich.“

Leicht wird es nicht: Die Kreisliga B ist in dieser Saison gut besetzt – auch für Wolf ein Grund, warum der Wiederaufstieg kein Selbstläufer ist. „Efferen, Bachem, Habbelrath-Grefrath, Stotzheim, Rheinsüd – das sind alles starke Teams mit klaren Strukturen und Ambitionen“, sagt er. Die Liga sei insgesamt sehr ausgeglichen.

Trotzdem: Die Ausgangslage stimmt. „Wir haben einen gesunden Mix aus erfahrenen Kräften und Neuzugängen – sowohl auf dem Feld als auch im Trainerteam. Diese Kombination bringt frische Impulse, ohne die Stabilität zu verlieren“, erklärt Wolf. Für einen Verein, der vergangene Saison im Tabellenkeller versank, wirkt dieser neue Kurs fast wie ein Befreiungsschlag. Ob am Ende der direkte Wiederaufstieg gelingt, ist offen. Doch eins scheint jetzt schon sicher: Der SSV Berzdorf ist zurück im Spiel.

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