
Nach dem Abstieg aus der Kreisklasse, der man vier Spielzeiten angehört hatte, machte man sich beim FC Kaltenbrunn auf die Suche nach einem neuen Trainer. Co-Trainer Christian Bauer, der für die letzten sieben Spiele der Punkterunde als Interimscoach fungiert hatte, sollte wieder in die zweite Reihe zurücktreten. Mit Hans-Peter Schönl (43) fand man nun den Neuen auf der Kommandobrücke.
Bei Ligakonkurrent TSV Neudorf – beide Mannschaften spielen in der A-Klasse Nord v verfolgt man von jeher das Ziel, dass alle Neudorfer beim TSV spielen. Bei der Vorstellung der vier Neuzugänge konnte sich TSV-Vorsitzender Richard Zeiler nun freuen, dass man mit den neuen Gesichtern einen weiteren Schritt dahin getan habe.
Der in Vilseck-Weiherhäusl wohnende Hans-Peter Schönl sammelte erste Trainererfahrungen bei den Junioren der JFG Haidenaab-Vils, die er fünf Jahre betreute. Danach führte ihn der Weg zum VfB Mantel, hier übernahm er je zwei Jahre den Trainerposten in der zweiten (B-Klasse) und den des Co-Trainers der ersten Mannschaft in Kreisklasse und Kreisliga. Der Neue an der Außenlinie des Kreisklassenabsteigers FC Kaltenbrunn folgt auf Christian Malek aus Pressath, der zukünftig den SC Schwarzenbach (Kreisklasse West) coacht.
Welche Ziele verfolgt Schönl an seiner neuen Wirkungsstätte? In der A-Klasse Nord vorne mitspielen, Mannschaftsgeist und Selbstvertrauen stärken sowie junge Spieler integrieren, erklärt er – und freut sich auf die Arbeit bei seinem neuen Verein. Zur Seite stehen wird ihm dabei FC-Eigengewächs Christian Bauer (35), der wieder in die Rolle des spielenden Co-Trainers schlüpfen wird. Nicht verzichten kann und wird man in der kommenden Spielzeit auf US-Soldaten aus dem Camp Grafenwöhr, die für den FCK die Stiefel schnüren. Nach dem Abstieg geht der Blick nach vorne auf die Matches in einer für die Kaltenbrunner attraktive A-Klasse, kommt es doch zu Lokalderbys mit Concordia Hütten, der TSG Weiherhammer, dem neuformierten SV Etzenricht II und dem TSV Neudorf.
