
Ab dem 1. Juli 2026 übernimmt Thomas Hurt das Traineramt bei den Grün-Weißen und soll den Verein nach einer schwierigen Saison sportlich neu ausrichten.
Mit dem 43-Jährigen verpflichten die Stadtrodaer einen im Thüringer Fußball bestens bekannten Coach. Hurt stand zuletzt mehrere Jahre bei der BSG Chemie Kahla an der Seitenlinie und führte die Mannschaft in der Landesklasse zu konstanten Leistungen. Zuvor sammelte er Erfahrungen als Co- und Cheftrainer bei SCHOTT Jena II. Auch als Spieler war er über viele Jahre im Thüringer Fußball aktiv und lief unter anderem für Carl Zeiss Jena II, den VfB Pößneck, Wacker Nordhausen, SCHOTT Jena, Einheit Rudolstadt und Thüringen Weida auf. „Mit Thomas Hurt haben wir einen Trainer gefunden, der fachlich überzeugt, die Region kennt und genau die Energie mitbringt, die wir für unseren Neustart brauchen“, erklärt Stadtrodas sportlicher Leiter Björn Engmann. Bereits in den ersten Gesprächen sei deutlich geworden, dass beide Seiten die gleichen Vorstellungen von der sportlichen Zukunft des Vereins teilen.
Auch Thomas Hurt blickt seiner neuen Aufgabe mit Vorfreude entgegen: „Der Verein hat Tradition, Leidenschaft und ein Umfeld, in dem viel möglich ist. Jetzt geht es darum, gemeinsam hart zu arbeiten, eine klare Identität zu entwickeln und Schritt für Schritt wieder etwas aufzubauen.“
Nach einer herausfordernden Saison wollen die Verantwortlichen gemeinsam mit dem neuen Trainer neue Impulse setzen. Der Verein verfolgt dabei das Ziel, wieder für mutigen und ambitionierten Fußball zu stehen sowie die Identifikation zwischen Mannschaft, Verein und Umfeld zu stärken. Ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Ausrichtung soll zudem die verstärkte Förderung eigener Nachwuchsspieler sein. Talente aus der Jugend sollen schrittweise an den Männerbereich herangeführt werden und mittelfristig eine tragende Rolle in der ersten Mannschaft übernehmen.
In den kommenden Wochen liegt der Fokus auf der Kaderplanung und der Vorbereitung auf die Saison 2026/27. Mit einem Sommertrainingslager, Testspielen und neuen Trainingsinhalten sollen die Grundlagen für einen erfolgreichen Neustart geschaffen werden. Die Verantwortlichen in Stadtroda hoffen, mit dem Trainerwechsel die Weichen für eine positive Entwicklung der kommenden Jahre gestellt zu haben.