
Der Fußballverband Niederrhein (FVN) arbeitet daran, die jeweiligen Staffeln unterhalb der Junioren-Niederrheinliga einheitlicher darzustellen. Die Lösung: Ab der Saison 2026/27 soll eine noch noch nicht final benannte "Zwischenliga" als Unterbau der höchsten Amateuren-Spielklasse am Niederrhein fungieren. Doch schon in der kommenden Spielzeit werden einige Kreise zu einer neuen Liga zusammengeschlossen.
Demnach soll es sich bei der neuen Zwischenliga um vier Spielgruppen mit jeweils zwölf Teams handeln. Nach FuPa-Informationen ist das neue Modell schon seit rund zwei Jahren in der Mache, als potenzieller Name steht schlichtweg die "Bezirksliga" im Raum. Als Folge soll die derzeit aufgeblähte Qualifikationsrunde zur Niederrheinliga deutlich abgespeckt werden. "Das müssen wir noch final beschließen. Aber ein Modell sieht vor, dass der Meister der Zwischenliga direkt aufsteigt. Aber auch der Zweite soll noch eine Chance bekommen", wird Dirk Bimbach, Vorsitzender der Kommission Jugendspielbetrieb beim FVN, in der WAZ zitiert. "Ob das in Form einer Mini-Qualifikation oder durch Entscheidungsspiele passiert, muss noch erarbeitet werden."
Schon für die kommenden Saison wird für das bestehende Modell eine Änderung vorgenommen. Demnach werden die Kreise Duisburg/Mülheim/Dinslaken, Essen, Düsseldorf und Oberhausen/Bottrop in die neue "Rhein-Ruhr-Liga" zusammengefasst.
Dafür ergibt sich für die Saison 2025/26 folgender Unterbau für die Niederrheinliga:
Für die Einteilung in der Folgespielzeit beschränkt sich der Verband dann nicht mehr auf die jeweiligen Kreisgrenzen: "Bei der Einteilung der 48 Mannschaften pro Altersklasse sind nicht die Kreisgrenzen ausschlaggebend, sondern die Reisekilometer. Wir werden durch ein Programm die geringsten Fahrtwege berechnen lassen. Das ist immens wichtig. Immerhin müssen die Eltern die Jugendlichen zu den Spielen bringen.", sagt Bimbach.
