
Die heutigen Partien des 22. Spieltags der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern lieferten wegweisende Ergebnisse an beiden Enden des Tableaus. Während im Tabellenkeller ein verzweifeltes Ringen um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze herrscht, untermauert der engste Verfolger des Spitzenreiters seine Ambitionen.
Vor 125 Zuschauern erlebte der SV Warnemünde einen bitteren Abend gegen einen entfesselten Malchower SV 90. Dabei begann die Partie für die Hausherren zunächst vielversprechend. Die Torfolge eröffnete Pepe Maluch in der 19. Minute mit der 1:0-Führung. Doch die Freude währte nicht lange, da die Gäste aus Malchow noch vor der Pause das Spiel drehten. Kevin-Raik Gerullis erzielte in der 31. Minute den Ausgleich zum 1:1, bevor Lukas Prange nur zwei Minuten später, in der 33. Minute, die Führung zum 1:2 markierte. Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Luca Egon Frehse in der 43. Minute auf 1:3.
In der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte der Warnemünder spürbar nach, während Malchow seine Dominanz konsequent ausspielte. Louis Müller schraubte das Ergebnis in der 69. Minute auf 1:4 hoch. In der Schlussphase wurde es für die Gastgeber noch deutlicher: Ron Kringel traf in der 76. Minute zum 1:5, ehe Bryan Wilken in der 88. Minute mit dem 1:6 den Schlusspunkt setzte.
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Eine Machtdemonstration par excellence lieferte der Tabellenführer FC Mecklenburg Schwerin vor 434 Zuschauern gegen den FSV Kühlungsborn ab. Der Spitzenreiter ließ von Beginn an keinen Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. Der Torreigen startete in der 21. Minute durch Alexander Pataman, der zum 1:0 traf. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff sorgten die Schweriner für eine Vorentscheidung: Nelson Mandela Mbouhom erhöhte in der 45. Minute auf 2:0, und Bashir Schultz markierte in der zweiten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2) das 3:0.
Direkt nach dem Wiederanpfiff schlug der Branchenprimus erneut zu, als Andrii Shalabai in der 46. Minute auf 4:0 stellte. Den Schlusspunkt einer einseitigen Partie setzte erneut Nelson Mandela Mbouhom, der in der 77. Minute einen Foulelfmeter zum 5:0-Endstand verwandelte.
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In einer von Taktik geprägten Begegnung sicherte sich der SV Pastow drei wichtige Auswärtspunkte beim Tabellenschlusslicht Güstrower SC 09. Vor 90 Zuschauern tat sich der Favorit gegen tiefstehende Güstrower zunächst schwer, bewies jedoch die nötige Geduld. Die Torfolge begann in der 27. Minute, als Tim Fürstenau seine Mannschaft mit dem 0:1 in Führung brachte. Lange Zeit blieb die Partie offen, da die Hausherren leidenschaftlich verteidigten, um die drohende Niederlage abzuwenden. Erst in der Schlussminute fiel die endgültige Entscheidung unter unglücklichen Umständen für den Gastgeber. Paul-Martin Schulz unterlief in der 90. Minute ein Eigentor zum 0:2-Endstand.
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Das Duell vor 237 Zuschauern zwischen dem Penzliner SV und dem 1. FC Neubrandenburg 04 bot einen packenden Spielverlauf, in dem der Favorit letztlich seine Klasse ausspielte. Die Hausherren erwischten einen Start nach Maß, als Jeffrey Grapentin bereits in der 3. Minute zur 1:0-Führung für den Penzliner SV traf.
Die Antwort der Neubrandenburger ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 26. Minute glich Daniel Nawotke zum 1:1 aus. Eine unglückliche Szene in der 35. Minute wendete das Blatt komplett, als Jeffrey Grapentin ein Eigentor zum 1:2 unterlief. In der zweiten Halbzeit ließen die Neubrandenburger keine Zweifel mehr an ihrem Sieg aufkommen. Wout Abrahams schraubte das Ergebnis in der 68. Minute auf 1:3 hoch, ehe Joel-Patrice Lisch in der 83. Minute mit dem Treffer zum 1:4 den Schlusspunkt setzte.
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In einer Begegnung, die vor allem von der defensiven Stabilität der Gäste geprägt war, sicherte sich der Rostocker FC einen immens wichtigen Auswärtserfolg beim Greifswalder FC II. In einem Spiel, das lange Zeit auf des Messers Schneide stand, bewiesen die Rostocker die nötige Geduld, um den entscheidenden Nadelstich zu setzen. Das Duells beschränkt sich auf einen einzigen, aber hochemotionalen Moment: In der 51. Minute erzielte Michal Lopatynski den Treffer zum 0:1-Endstand. Für den Rostocker FC bedeutet dieser Sieg ein kräftiges Lebenszeichen im Tabellenkeller.
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Vor 92 Zuschauern entwickelte sich ein intensives Duell, das die Hoffnungen der Hausherren auf einen Befreiungsschlag jäh zunichtemachte. Die Gäste aus Rostock agierten von Beginn an zielstrebig und bestraften die Unkonzentriertheiten der Pampower Defensive konsequent.
Die Torfolge begann in der 23. Minute, als Johannes Richter einen Foulelfmeter zum 0:1 verwandelte. Kurz vor dem Pausenpfiff, in der 45. Minute, erhöhte Jakob Böhme auf 0:2 und sorgte damit für eine Vorentscheidung. In der Schlussphase keimte beim MSV Pampow noch einmal Hoffnung auf, als Johannes Ernst in der 84. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2 gelang. Doch die Rostocker behielten die Nerven: In der 90. Minute markierte Colin Neitzel den Treffer zum 1:3-Endstand.
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Zum Abschluss des Wochenendes empfängt der achtplatzierte FC Schönberg 95 den Tabellensechsten FSV Bentwisch zu einem reizvollen Mittelfeldduell. Die Schönberger gehen nach ihrem deutlichen Auswärtssieg gegen Greifswald mit viel Rückenwind in diese Begegnung und wollen den Abstand zu den oberen Rängen weiter verkürzen. Die Gäste aus Bentwisch müssen hingegen einen kleinen Rückschlag aus dem letzten Spiel verarbeiten und streben eine ähnliche Leistung wie im ersten Duell an. Damals behielt Bentwisch nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der Jahn-Sylas Schmidt zwischenzeitlich für Schönberg ausglich, durch Tore von Tim Hermann und einen Doppelpack von Robert Römer am Ende souverän die Oberhand.
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