
Das letzte große Duell der beiden ist keine drei Monate her. "Da waren wir leider chancenlos, nun wollen wir uns aber revanchieren", sagt Bernd Fuchs. Der Abteilungsleiter der SG Tairnbach blickt voller Vorfreude auf die erste Runde im badischen Pokal gegen die FT Kirchheim voraus. Am Sonntag um 17 Uhr geht's los bei der SG.
Dort ist die Teilnahme am Verbandspokal alles andere als eine Eintagsfliege. Bereits im vergangenen Sommer haben sich die Tairnbacher, damals ebenfalls über einen zweiten Platz im Kreispokal qualifiziert. "Das Los hat es damals aber nicht gut mit uns gemeint", meint Fuchs im Rückblick auf die klare 0:5-Niederlage gegen den etablierten Verbandsligisten FV Fortuna Heddesheim.
Mit den Kirchheimern kommt dieses Mal ein Gegner, der statt drei, "nur" eine Liga höher in der Kreisliga kickt. "Sie sind dennoch der ganz klare Favorit", hält sich Fuchs mit Kampfansagen bewusst zurück. Das Hauptaugenmerk beim Heimatverein des DFB-Vizepräsidenten Ronny Zimmermann liegt ohnehin auf dem Ligabetrieb. Im dritten A-Klassen-Jahr nach dem Aufstieg sieht der Abteilungsleiter seine Mannschaft, "trotz des Abgangs unseres Torjägers Maximilian von Weyhrother dank dreier Neuzugänge ähnlich stark besetzt. Für den Aufstieg kommen aber andere Mannschaften in Frage." Vielleicht überzeugen die Tairnbacher ja auch wieder im Kreispokal und erreichen zum dritten in Folge das Finale? Aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
Besondere Vorsicht ist beim ASV Eppelheim geboten. "Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, wie schwierig es in Obergimpern werden kann", sagt Eppelheims Sportlicher Leiter Gio Vitali vor dem Gastspiel des Landesligisten beim Sinsheimer Kreisligisten. Der TSV hat in drei Landesliga-Gastspielen innerhalb der vergangenen 20 Jahre eindrucksvoll bewiesen, wie unangenehm ein Auswärtsspiel in Obergimpern sein kann. "Wir werden das in der Trainingswoche bestimmt hundert Mal betonen", sagt Vitali, der seine Eppelheimer zusammen mit Neu-Trainer Markus Schmid, "auf einen heißen Kampf", einstellen wird.

Obendrein ist die Partie das erste Pflichtspiel für die nahezu komplett neu zusammengestellte Mannschaft. Der ASV hat den Zeitenwechsel von reichlich Etablierten zu vielen Jungen Wilden vollzogen. Nun wartet die Feuertaufe und die Erwartungshaltung bei Vitali ist von Vorfreude geprägt. Bei den ersten Trainingseinheiten hat er eine Mannschaft mit, "durchweg sehr fitten Spielern, die starke Ergebnisse bei den Lauftests erzielten", gesehen.