2025-12-03T05:51:34.672Z

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Der SV Raadt will in der kommenden Spielzeit angreifen.
Der SV Raadt will in der kommenden Spielzeit angreifen. – Foto: Riccarda Maszun

Neuanfang für den SV Raadt: Umbruch nach Rückzug in Vorsaison

Kreisliga B Duisburg & Mülheim & Dinslaken, Gruppe 1: Nach einer sportlich wie organisatorisch verkorksten Saison steht der SV Raadt vor einem Neuanfang. Sowohl das Trainerteam als auch der Kader wurde neu zusammengestellt, um in der kommenden B-Liga-Saison wieder angreifen zu können.

Der SV Raadt steht in diesem Sommer vor einem großen Umbruch: Nachdem die erste Mannschaft in der abgelaufenen Spielzeit in der Kreisliga A Duisburg & Mülheim & Dinslaken zurückgezogen werden musste und der Spielbetrieb folglich nicht fortgesetzt werden konnte, stellt sich der Mülheimer Verein nun neu auf. Mit Christoph Cesarczyk ist ein neuer Übungsleiter gefunden, hinzu kommen viele neue Spieler, teils auch aus der Bezirksliga.

Die vergangene Saison war für alle Beteiligten des SV Raadt eine zum vergessen: Nach einer 0:7-Klatsche gegen den SV Heißen Ende des vergangenen Jahres brach die erste Mannschaft auseinander, weshalb der Spielbetrieb in der Rückrunde nicht aufrecht erhalten werden konnte. Nun stellt sich der Verein neu auf: Vorstandsmitglied Mark Twiehoff äußert sich gegenüber der WAZ über die derzeitige Situation und blickt positiv auf die sportliche Zukunft des Vereins.

Twiehoff: „Mannschaft ist frisch geformt“

Ein solches Chaos wie in der Vorsaison soll es beim SV Raadt in Zukunft nicht mehr geben. Um das zu ermöglichen, habe der Verein nach dem Rückzug in der Vorsaison „an den Strukturen gearbeitet und Sponsoren gewonnen“, wie Twiehoff hervorhebt. Außerdem konnte mit Christoph Cesarczyk ein neuer Cheftrainer gefunden werden, der bereits bei vielen Stationen tätig war. Unter anderem war der neue Übungsleiter für TuS Hapern III, den SV Schalke, Eintracht Borbeck und den SV Mesopotamia tätig.

Und auch kadertechnisch hat sich der Verein neu aufgestellt, um sich auf die neue Saison in der B-Liga einzustellen: „Vor drei, vier Monaten kam die Idee, im Seniorenbereich wieder anzugreifen. Wir haben knapp 17 Spieler, die Mannschaft ist frisch geformt“, bekräftigt Tierhoff und ergänzt: „Einige der Spieler haben Bezirksliga-Erfahrung. Ob sie aber direkt oben in der Liga mitmischen werden, muss man abwarten.“

Aufrufe: 019.7.2025, 17:00 Uhr
Tom KunzeAutor