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Nervenstärke und Dramatik: Ziltendorf holt Teamsport König-Cup

Teamsport König Cup des FSV Dynamo Eisenhüttenstadt wird zum Hallenkrimi

von red · 24.01.2026, 20:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Veranstalter

Der Teamsport König Cup des FSV Dynamo Eisenhüttenstadt hat am heutigen Samstag gezeigt, warum dieses Hallenturnier zu den festen Größen im regionalen Winterfußball zählt. Acht Mannschaften, kurze Spielzeiten von zwölf Minuten und ein straffer Turniermodus sorgten in der Inselhalle für ein intensives, emotional aufgeladenes Kräftemessen. Am Ende setzte sich der SV Blau-Weiß Ziltendorf nach einem dramatischen Finale im Neunmeterschießen gegen Titelverteidiger SpG Wellmitz/Coschen durch und krönte einen langen Hallennachmittag mit dem Turniersieg.

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Ein Turnier mit Tradition und Atmosphäre
Der Teamsport König Cup ist eng mit dem FSV Dynamo Eisenhüttenstadt verbunden und wird von der zweiten Männermannschaft getragen. Die Inselhalle bot erneut den passenden Rahmen: kurze Wege, volle Ränge und eine Atmosphäre, die jede Aktion auf dem Spielfeld verstärkte. Gespielt wurde in zwei Vierergruppen, anschließend folgten Halbfinals und Platzierungsspiele. Der Modus ließ keinen Raum für taktisches Abwarten – von der ersten Minute an war Präsenz gefragt.

Gruppe A: Union Fürstenwalde setzt früh Akzente
In der Gruppe A dominierte der FSV Union Fürstenwalde III. Drei Siege aus drei Spielen, 5:1 Tore und neun Punkte bedeuteten einen souveränen Gruppensieg. Der Auftakt gelang mit einem 1:0 gegen den Gastgeber FSV Dynamo Eisenhüttenstadt II, es folgten ein 2:0 gegen den SV Eiche Groß Rietz und ein 2:1 im direkten Duell mit dem Neuzeller SV 1922. Neuzelle sicherte sich mit sechs Punkten und 9:2 Toren Rang zwei. Dahinter landeten Dynamo Eisenhüttenstadt II und der SV Eiche Groß Rietz punktgleich bei einem Zähler, getrennt nur durch das Torverhältnis.

Gruppe B: Wellmitz/Coschen bestätigt Favoritenrolle
Die Gruppe B wurde ihrer Erwartung gerecht. Titelverteidiger SpG Wellmitz/Coschen marschierte mit sieben Punkten und 9:1 Toren an die Spitze. Besonders das 7:0 gegen den USC Viadrina Frankfurt setzte früh ein Zeichen. Der SV Blau-Weiß Ziltendorf folgte mit fünf Punkten und einem starken Torverhältnis von 10:3. Die SpG Eisenhüttenstadt/Rießen II kam auf vier Punkte, während der USC Viadrina Frankfurt mit 2:23 Toren punktlos blieb.

Halbfinals: Entscheidungen unter Hochdruck
Im ersten Halbfinale traf der Gruppensieger aus A auf den Zweiten der Gruppe B. Der FSV Union Fürstenwalde III und der SV Blau-Weiß Ziltendorf lieferten sich ein enges Spiel, das erst im Neunmeterschießen entschieden wurde. Ziltendorf behielt die Nerven und zog ins Finale ein. Das zweite Halbfinale entwickelte sich offensiver: Die SpG Wellmitz/Coschen setzte sich mit 6:3 gegen den Neuzeller SV 1922 durch und bestätigte ihren Anspruch auf die Titelverteidigung.

Platzierungsspiele mit klaren Aussagen
Auch abseits des Finales blieb die Intensität hoch. Im Spiel um Platz sieben gewann der SV Eiche Groß Rietz mit 4:1 gegen den USC Viadrina Frankfurt. Platz fünf ging nach einem Neunmeterschießen an die SpG Eisenhüttenstadt/Rießen II, die sich gegen den Gastgeber Dynamo Eisenhüttenstadt II durchsetzte. Das Spiel um Platz drei entschied der Neuzeller SV 1922 mit 4:3 gegen den FSV Union Fürstenwalde III für sich.

Ein Finale voller Wendungen
Das Endspiel zwischen dem SV Blau-Weiß Ziltendorf und der SpG Wellmitz/Coschen wurde zum Höhepunkt des Turniers. Beide Teams lieferten sich ein offenes Duell mit hohem Tempo und zahlreichen Abschlüssen. Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2, sodass die Entscheidung erneut vom Punkt fallen musste. Dort zeigte Ziltendorf die größere Ruhe und setzte sich mit 6:5 im Neunmeterschießen durch.

Ein würdiger Sieger in der Inselhalle
Mit dem Finalsieg krönte der SV Blau-Weiß Ziltendorf einen konstanten Turnierverlauf. Nach Rang zwei in der Gruppe, dem nervenstarken Halbfinale und dem dramatischen Endspiel steht ein verdienter Turniersieg. Der Teamsport König Cup 2026 bot damit alles, was Hallenfußball ausmacht: Tempo, Tore, Emotionen und Entscheidungen auf Messers Schneide.

– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter