
Wir haben uns wieder getraut. Ab sofort erscheinen in regelmäßigen Abständen Saisonvorschauen im FuPa Baden Gebiet, in denen wir unsere (subjektive) Meinung zur kommenden Runde samt Platzierungstipps der einzelnen Teams abgeben.
Also bitte nicht alles auf die Goldwaage legen, schließlich heißt das auch, dass wir einige Klubs auf Abstiegsplätze tippen. Seht es einfach als zusätzliche Motivation und gebt euer Bestes, unsere Einschätzungen ins Gegenteil zu verkehren.
Heute steht die Mosbacher Kreisklasse A im Fokus.
Sportfreunde Haßmersheim
Deja Vu für die Sportfreunde aus Haßmersheim – wieder war man die ganze Runde vorne bei der Musik dabei, doch am Ende blieb mal wieder nur der undankbare dritte Platz (und das mit 107 selbst erzielten Toren). Aber Trübsal blasen ist nicht und so werden Spielertrainer M. Heck und sein Team den nächsten Anlauf nehmen. Verzichten muss er dabei auf J. Böhringer, der sich dem SC Dahenfeld anschloss.
SC Weisbach
Von der FuPa-Redaktion auf Platz 5 getippt und am Ende auf Platz 4 über die Ziellinie gegangen, präsentierte sich der SC Weisbach gewohnt formstark. Mit der Rückkehr von R. Schmitt vom SV Sattelbach steigen auch die Erwartungen im Umfeld, denn der Abwehrspieler mit Landesliga-Niveau bringt einiges an Erfahrung mit zurück zu seinem Heimatverein. Zweiter Neuzugang ist F. Schupp vom SV Schollbrunn, der zwar spielerisch nicht auf dem Niveau von Schmitt agiert, jedoch ein absolutes Mentalitätsmonster ist, welches in engen Spielen die Mannschaft mitreißen kann.
SV Robern
Es war die Meldung der Sommerpause: M. Cabraja, beim SV Waldhof ausgebildet und in Mannheim, Zuzenhausen und Neuenheim höherklassigen Fußball gespielt schließt sich vom Verbandsliga-Absteiger Türkspor Mosbach kommend, im besten Fußballeralter von 25 Jahren, dem A-Ligisten SV Robern an. Ein mehr als gleichwertiger Ersatz für M. Angel, der in den zurückliegenden Jahren immer zweistellig für den SVR traf und nun in Mudau auf Torejagd geht. Doch reicht ein Mann aus, um den direkten Wiederaufstieg zu realisieren?
SV Aglasterhausen
Große Euphorie beim SV Aglasterhausen. Nach dem 11. Platz in der Vorsaison will man mit dem neuen Spielertrainer P. Neid (FC Neckarzimmern) nun oben angreifen. Unterstützen soll hierbei L. Schmidt (SV Wagenschwend) als spielender Co-Trainer und auch auf Abwehrtalent D. Koch aus der A-Jgd Verbandsligamannschaft des FV Mosbach liegen große Hoffnungen. Als Abgang steht D. Demiri fest, den es in die Landesliga zum SV Neunkirchen zieht.
TSV Schwarzach
Ein Aufstiegsverzicht begründet mit erhöhtem Aufwand und Reisezeiten ist ja mittlerweile nichts ungewöhnliches mehr, aber ein freiwilliger Abstieg aus der Kreisliga kommt nicht aller Tage vor – zumal der Aufwand gleich groß bleibt und lediglich die Anzahl an Derbies steigt. Bis auf D. Pappe wurden bislang keinerlei Abgänge verzeichnet, doch ob Torgarant T. Braun dem Werben zahlreicher Kreisligisten noch lange widerstehen kann?
SV Neunkirchen II
Beim SV Neunkirchen II geht der erfolgreich eingeschlagene Weg mit Spielertrainer T. Thal weiter. Es muss sich zeigen, wie die Zusammenarbeit mit dem neuen Landesliga-Trainer Y. Schäufele funktioniert, denn bei der Vielzahl an Neuzugängen wird jedes Wochenende der ein oder andere Landesliga-Akteur Spielpraxis in der A-Klasse bekommen und somit das spielerische Niveau der zweiten Mannschaft heben.
VfB Allfeld
Neustart beim VfB Allfeld. D. Huy folgt auf Spielertrainer T. Jupe, der seine Kickschuhe seit dem Sommer beim FC Neckarzimmern schnürt. Vom FV Elztal stößt M.A. Winter zum VfB und auch Heimkehrer M. Bender, der auf eine Vielzahl an Kreisligapartien für den FV Mosbach zurückblicken kann, verbreitet in Allfeld das Gefühl, dass die nächste Runde besser als zuletzt auf Platz 13 abgeschlossen werden kann.
SG Waldmühlbach-Katzental
Eine solide Runde spielte die SG Waldmühlbach-Katzental unter Spielertrainer M. Vogel. 13 Siegen standen 13 Niederlagen gegenüber und auch das Torverhältnis von 50:53 Toren war nahezu ausgeglichen. Für die kommende Runde wird die Aufgabe darin bestehen, die zahlreichen jungen Neuzugänge in die Mannschaft zu integrieren und den eingeschlagenen Weg fortzuführen.
SV Wagenschwend
Der Neustart nach dem Abstieg ist geglückt. Trainer L. di Paolo konnte eine homogene Truppe formen, die mit viel Spaß einen durchaus erfolgreichen Platz 6 erlangen konnte. Doch die Abgänge von den zwei erfahrenen Akteuren L. Schmidt (SV Aglasterhausen) und S. Noe (FV Mosbach) werden eine Lücke hinterlassen, die die vielen neuen Jugendspieler nicht sofort schließen werden können.
FC Binau
Die Meldung überraschte – Spielertrainer K. Agac beendet das erfolgreich gestartete Projekt in seinem Wohnort Binau und heuert zur neuen Runde auf der Kommandobrücke des SV Sattelbach an. Sein Nachfolger ist S. Heck, der zusammen mit seinem Co-Trainer E. Demirbas nach der erfolgreichen Mission Nichtabstieg beim SV Neckarburken nun eine neue Aufgabe sucht. Doch nicht nur auf dem Trainerposten gibt es einen Wechsel, denn den acht Abgängen stehen neun Neuzugänge gegenüber – quasi den Kader einmal auf links gedreht.
SV Neckarburken
Dem Abstieg gerade nochmals von der Schippe gesprungen ist der SV Neckarburken. Gegen die favorisierte zweite Mannschaft des VfK Diedesheim setzte man sich im Abstiegsrelegationsspiel mit 1:0 durch und rettete sich somit in der letzten Sekunde. Nun will man mit dem Trainerduo M. Wilhelm und T. Insel einen Neuanfang starten. Viele bekannte Gesichter haben den Verein verlassen, wie zB A. Morina oder R. Kratky und so kann das neue Trainergespann mit neuem Personal seine Spielphilosophie umsetzen.
SV Zwingenberg
Die Premierensaison unter Spielertrainer R. Diemer für den SV Zwingenberg in der A-Klasse kann durchaus als erfolgreich bezeichnet werden. Nach 30 Spielen stand man auf Platz 7 und durfte 14 Siege feiern. Die Unterstützung von S. Malinowski dauerte nur kurz, denn zur neuen Runde zeiht es ihn schon weiter zum FV Reichenbuch. Neu dagegen ist S. Hiller, der vom Nachbarn SV Neckargerach zum SVZ stößt und einiges an Erfahrung aus der Landesliga und Kreisliga mitbringt.
SV Michelbach
Nichts Neues beim SV Michelbach. Auf der Trainerbank wird wie seit Jahren C. Disli Platz nehmen und auch auf dem Platz trifft man auf den gesunden Ausgleich aus erfahrenen Akteuren wie T. Mifka und jungen Nachwuchstalenten wie S. Seus. Zu- oder Abgänge vermeldete man auf dem Bollenberg nicht – so bleibt abzuwarten, ob der neunte Platz bestätigt werden kann angesichts der vielen personellen Veränderungen der Konkurrenten.
FSV Waldbrunn II
Ein neues Gesicht auf der Kommandobrücke des FSV Waldbrunn II. Vom Ortsnachbarn SV Schollbrunn stößt M. Runkel zum FSV und übernimmt die Trainingsarbeit des A-Ligisten. Ob er selbst nochmals auf dem Platz angreift ist ungewiss nach seiner schweren Verletzung aus der Saison 2023/2024. Ansonsten kann er auf einen eingespielten Kader zurückgreifen, der aus dem Spieler-Reservoir der drei Partnervereine SV Dielbach, VfR Waldkatzenbach und TSV Strümpfelbrunn besteht.
SV Mörtelstein
Im Vorjahr noch in der Relegation gescheitert, feierten die Kanarienvögel vom Neckar die Rückkehr in die A-Klasse. Garant für den Erfolg ist die Arbeit von A. Janello, der den jungen Kader sukzessive verbesserte und nun die Ernte einfahren durfte. Nicht mehr mit von der Partie wird zukünftig A. Maßholder sein, der seine Funktionärs-Kickschuhe endgültig an den Nagel hängt. Auch der ein oder andere Aufstiegsheld ist weitergezogen, weshalb die Mission Klassenerhalt ein dickes Brett wird, das es zu bohren gilt.
SV Schefflenz II
Des einen Pech ist des anderen Glück. Dadurch, dass die SG Trienz/Robern II durch den Abstieg des SV Robern ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen durfte, rückte die SV Schefflenz II nach und somit eine Liga höher. Man wird angesichts der neuen Situation „nichts Verrücktes“ unternehmen und Aufstiegstrainer A. Wanner wird genauso weiterarbeiten um das Ziel Klassenerhalt zu realisieren.