2026-03-25T14:09:28.761Z

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Nächste Pleite: Gruppenligist Viktoria Griesheim rutscht ab

Viktoria Griesheim gerät mit dem 2:5 gegen den SV Groß-Bieberau weiter in die Krise. Auch die Lage von Abstiegskandidat FC Alsbach hat sich verschärft. Der TSV Altheim erlebt ein Debakel

von Michael Sobota · Heute, 20:30 Uhr · 0 Leser
Kapitän Nick Volk und Griesheim rutschen immer weiter ab.
Kapitän Nick Volk und Griesheim rutschen immer weiter ab. – Foto: Dominik Claus (Archiv)

Darmstadt. In der Gruppenliga Darmstadt hat der FC Alsbach das Abstiegsduell gegen den SV Geinsheim mit 0:2 verloren, die Chancen auf den Ligaverbleib sind dadurch weiter gesunken. Nach der 2:5-Niederlage gegen den SV Groß-Bieberau stehen auch bei Viktoria Griesheim die Zeichen auf Sturm. Mit 0:7 ein Debakel erlebte der TSV Altheim im Spiel gegen den VfR Fehlheim. Dagegen erledigte der SV Münster seine Pflichtaufgabe bei Schlusslicht SKV Büttelborn und gewann mit 2:0.

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Das war zu wenig, um die Klasse halten zu können. Alsbach stand sich vor allem im ersten Durchgang oftmals selbst im Weg und brachte in der Offensive kaum etwas Konstruktives zustande. Dagegen war Geinsheim von Beginn an präsent und hatte mehr Ballbesitz. Daraus resultierte dann auch eine Torgefährlichkeit, die zum schnellen 1:0 durch Straub (8.) führte. Erst nach einer halben Stunde hatte sich der FCA gefangen und mehr Spielanteile, doch blieb er zu ungefährlich und kassierte gar noch das 0:2 durch Seidel (42.) war. Nach einer Pausenansprache von Trainer Gils wurden die Gastgeber bissiger. Geinsheim wurde in die eigene Hälfte gedrängt und konnte nur noch vereinzelt kontern. Der FCA bestimmte das Spiel, doch konnte sich im gegnerischen Strafraum nicht entscheidend durchsetzen. Am Ende stand eine Niederlage, die die Abstiegsnöte des FCA weiter vergrößert.

"Eine Niederlage in dieser Höhe habe ich als Trainer noch nicht hinnehmen müssen“, meinte Altheims Trainer Adis Ahmetovic. Das es gegen die Bergsträßer nicht einfach werden würde, war dem TSV-Coach klar. Aber das vor allem im ersten Durchgang seine Mannschaft derart neben sich stand, war dann wohl auch für ihn überraschend. Schon vom Anstoß weg gingen die Gäste durch Fritsche (1.) in Führung. Das verunsicherte die Gastgeber zusätzlich. Mit dem 2:0 von Fehlheim durch Perchner (23.) gaben die Gäste die Richtung vor. Ganz bitter für den TSV wurde es in den letzten Minuten vor der Halbzeit, als Butz (38.), Herbel (41.) und Grajcevci (44.) die Gäste auf 5:0 davonziehen ließen. Das Spiel war gelaufen, in der Folge ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Dennoch erzielten Perchner (56.) und Herbel (65.) weitere Tore zum Kantersieg der Gäste.

Mit der Wiedergutmachung wurde es nichts: Griesheim fuhr gegen Groß-Bieberau nach der Winterpause die vierte Niederlage im fünften Spiel ein, womit man sich der Abstiegszone immer mehr nähert. „Am kommenden Mittwoch gegen Schlusslicht Büttelborn muss ein Sieg her“, gab Griesheims Sportlicher Leiter Christian Fischer die Parole aus. Dabei waren die Gastgeber fast die komplette erste Halbzeit gut im Spiel. Stumpf (31.) erzielte die Führung, andere Chancen blieben aber ungenutzt. Das rächte sich, weil Groß-Bieberau innerhalb weniger Minuten das Spiel durch Schreiber (39./43.) und Klinger (41.) drehte. Die Anfälligkeit der Griesheimer Abwehr war damit wieder einmal unter Beweis gestellt. Aus der Pause kamen die Gastgeber druckvoll. Pech hatte zunächst Bender (64.) mit einem Lattentreffer. Stumpf (67.) markierte dann den Anschluss zum 2:3. Daraus folgte ein wildes Anrennen der Griesheimer. Zwei Groß-Bieberauer Konter, die Mendes (84.) und Klinger (87.) erfolgreich abschlossen, trafen die Viktoria ins Mark.

Hauptsache gewonnen, hieß es beim SV Münster nach der Partie. Von Schlusslicht Büttelborn waren keine Geschenke zu erwarten, und entsprechend gingen die Gastgeber zu Werke. In den ersten zehn Minuten des Spiels machte die SKV viel Druck. In dieser Phase hatte Münster das Glück auf seiner Seite, weil Büttelborn zweimal das Toraluminium traf. Erst danach konnte sich der SVM von dem Druck befreien und eigene Chancen erspielen. Die ließ man aber wieder einmal ungenutzt. Erst der von Korndörfer (36.) verwandelte Foulelfmeter brachte Münster richtig in die Spur. Nach der Pause und dem schnellen 2:0 von Scholz (51.) war die Sache gelaufen. Routiniert spielten die Gäste die Partie herunter und verpassten es dabei, einen deutlicheren Sieg herauszuschießen.