
Mönchengladbach/Mainz. Als die Bundesliga-Profis von Mainz 05 mit dem Mannschaftsbus Richtung Mönchengladbach fahren, ist Nadiem Amiri mit den Gedanken in einem pfälzischen 2.100-Seelen-Dorf. Während die 05-Kollegen an der Konsole zocken oder der Bundesliga-Konferenz frönen, verfolgt der Nationalspieler aus der Ferne über alle verfügbaren Kanäle das Verbandsliga-Spitzenspiel zwischen Jahn Zeiskam und dem TuS Mechtersheim, der Mannschaft seines Bruders.
Nauwid Amiri, 35, hat im Sommer 2025 nach dem Oberliga-Abstieg den Verein aus der Vorderpfalz als Trainer übernommen und strebt den direkten Wiederaufstieg an. Und hat just mit dem 2:1-Erfolg in besagtem Topduell beim ärgsten Verfolger den mutmaßlich entscheidenden Schritt zum Meisterstück zurückgelegt.