
Stattfinden wird die Partie in einem "Sportfeld" - dem Ernst-Reuter-Sportfeld im gutbürgerlichen Berlin Steglitz-Zehlendorf. Doch was in Jenaer Ohren so vertraut klingt, dürfte für die allermeisten Zeiss-Fans noch unbekanntes Terrain sein...
Soviel zur Geschichte - zurück zur Gegenwart. Und in der müssen sich einige Zeiss-Fans nach dem extrem emotionalen Pokalderbysieg am Sonntag wohl immer noch kneifen. Die FCC-Mannschaft indes ist nun gefordert, ganz schnell wieder zurück zum Tagesgeschäft zu finden - und das bei einer Mannschaft, die am letzten Spieltag in Probstheida dem 1. FC Lokomotive Leipzig gleich drei Punkte entführte. Dabei werden die äußeren Bedingungen natürlich ganz andere sein als im Derby. Immerhin: Der Gästeblock ist nun endlich nutzbar und ein Flutlicht kann eingeschaltet werden, so dass nicht wieder ins Lichterfelder Asyl zur Viktoria ausgewichen werden muss und in der angestammten Zehlendorfer Heimat gespielt werden kann.
FCC-Trainer Volkan Uluc weiß, dass der Blick auf die Tabelle nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass da eine komplizierte Aufgabe auf seine Mannschaft wartet. "Nach dem Derby über 120 Minuten, in dem unsere Mannschaft physisch wie emotional über ihre Grenzen gegangen ist, ist natürlich klar, dass es in Berlin allles andere als einfach wird. Und denoch weiß ich, dass die Mannschaft alles abliefern wird, um die drei Punkte mitzunehmen. Das ist unser Ziel."
Bei dessen Erreichen muss Jenas Trainer aber auf einige Akteure verzichten. Maurice Hehne muss in Zehlendorf seine Rot-Sperre aus dem Chemnitz-Spiel absitzen, Sören Reddemann fehlt wegen seiner fünften Gelben und zudem werden Patrick Weihrauch (Infekt) und womöglich auch Justin Schau und Marcel Hoppe (angeschlagen) nicht spielen können.