
Die VSG Altglienicke hat in der Trainer-Frage eine Entscheidung getroffen.
Im März schmiss die VSG Altglienicke Ersan Parlatan raus und ersetzte den Trainer durch Dan Twardzik, der zuvor als Co-Trainer fungierte. Twardzik führte die Berliner interimistisch zunächst bis Saisonende und tat das sehr erfolgreich. In der Regionalliga Nordost belegte die VSG letztlich Rang sechs. Mit dem Erfolg im Berliner Landespokal - im Finale schlug man den BFC Dynamo nach Verlängerung - qualifizierte sich Altglienicke zudem für den DFB-Pokal. Dort trifft man in der ersten Hauptrunde auf den Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg.
Offen blieb zunächst, wie es auf dem Trainerstuhl über das Saisonende hinaus weitergeht. Diesbezüglich hat die VSG nun eine Entscheidung verkündet. Twardzik bleibt im Amt, wird dauerhaft zum Cheftrainer befördert und bekommt weiter das Vertrauen ausgesprochen.
Michael Steiner, Kaderplaner und Teil der sportlichen Leitung, erklärt: „Wir haben uns nach intensiver Analyse und vielen Gesprächen dazu entschieden, Dan Twardzik dauerhaft als Cheftrainer der VSG Altglienicke zu installieren. Dan hat die Mannschaft als Interim in einer herausfordernden Phase übernommen und in kurzer Zeit wichtige Impulse gesetzt, fachlich, aber vor allem durch seine Fähigkeit, die Mannschaft zu erreichen, zu stabilisieren und weiterzuentwickeln.
Twardzik freut sich über das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Die VSG Altglienicke ist für mich nicht nur ein Verein, sie ist mein Zuhause. Ich habe das Trikot der VSG als Spieler getragen, war Kapitän, habe als Torwarttrainer und Co-Trainer mitgearbeitet. Jetzt ist die Zeit gekommen, Verantwortung als Cheftrainer zu übernehmen. Ich kenne diesen Verein in- und auswendig, ich kenne unsere Werte und ich weiß, wozu wir gemeinsam fähig sind. Mein Dank gilt der Vereinsführung und den Spielern für das Vertrauen."