2026-01-09T09:36:09.492Z

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WSV-Chefcoach Sebastian Tyrala muss vorerst von der Tribüne aus zusehen.
WSV-Chefcoach Sebastian Tyrala muss vorerst von der Tribüne aus zusehen. – Foto: Jochen Classen

Nach Platzverweis am Wochenende: WSV-Coach Tyrala äußert Schiri-Kritik

Regionalliga West: Der Wuppertaler SV hat einen durchaus furiosen Start in die neue Spielzeit der Regionalliga West hinter sich. Nachdem die Elf von Chefcoach Sebastian Tyrala zum Auftakt gegen Fortuna Köln mit 0:2 unterlag, folgte am zweiten Spieltag der 3:0-Kantersieg bei Aufsteiger SSVg Velbert. Am vergangenen Wochenende musste sich der WSV dann im Heimspiel gegen den SV Rödinghausen klar mit 0:5 geschlagen geben, zudem flog Chefcoach Sebastian Tyrala mit glattrot vom Platz.

Mit einem klaren 0:5 musste sich der Wuppertaler SV am dritten Spieltag der Regionalliga West gegen den SV Rödinghausen geschlagen geben. Während der WSV noch eine Woche zuvor Aufsteiger SSVg Velbert mit 3:0 abfertigte, kassierte die Elf von Cheftrainer Sebastian Tyrala nun eine deutliche Heimpleite. Doch damit nicht genug: Neben den fünf Gegentreffern ärgert sich Tyrala insbesondere über seinen Platzverweis Mitte der zweiten Halbzeit, als der Übungsleiter wegen Unsportlichkeit vom Platz gestellt wurde. Im Gespräch mit dem RevierSport kritisiert der Übungsleiter nach dem Spielende allen voran das Schiedsrichterwesen.

Während der erste Durchgang aus Sicht des WSV noch einigermaßen ordentlich verlief und es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause ging, brach die Tyrala-Elf in Hälfte zwei ein: Durch Treffer von Eduard Probst, Marius Bauer und einem Doppelpack von Abdul Fesenmeyer fertigten die Gäste aus Rödinghausen den Wuppertaler SV schlussendlich klar mit 5:0 ab. Hinzu kommt der Platzverweis gegen WSV-Chefcoach Sebastian Tyrala, der nach 53 Spielminuten vom Platz gestellt wurde. Aus Sicht des Übungsleiters zu unrecht, wie dieser nach Abpfiff der Begegnung klarstellt.

Tyrala: „Dafür eine rote Karte zu bekommen - das nervt mich dann schon“

Nachdem im Auftaktspiel gegen Fortuna Köln bereits WSV-Akteur Alessio Arambasic und im Duell mit der SSVg Velbert dann Velbert-Verteidiger Felix Herzenbruch mit glattroter Karte des Feldes verwiesen wurde, kam es nun auch in der dritten Begegnung für den WSV zu einem Platzverweis. Diesmal allerdings gegen Cheftrainer Tyrala, der nach Spielende insbesondere gegen das Schiedrichterwesen wütet: „Die Schiedsrichter kommen vor dem Spiel schon mit Angst zu uns Trainern. Sie sagen uns, wir sollen die Hände nicht heben, sonst müssen sie eine Karte zeigen. Jedes Mal bekommen sie Druck von oben, sind dann super pingelig mit Regeln, was alles nicht darf“, wird der Übungsleiter deutlich und fordert: „Die sollen das Spiel leiten und Entscheidungen auf dem Platz treffen - und sich weniger mit Trikots, Schienbeinschonern und Stutzen befassen.“

Deutliche Worte seitens des Cheftrainers, der in einem hitzigen Spiel seiner Ansicht nach zu unrecht des Feldes verwiesen wurde. Zum Zeitpunkt des Platzverweises gegen den 37-jährigen Ex-Profi hatte seine Mannschaft kurz zuvor das 0:2 kassiert. Wie Tyrala anführt, sei die rote Karte eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters gewesen: „Es gab keine Rangelei, es ist kein böses Wort gefallen. Dafür eine rote Karte zu bekommen - das nervt mich dann schon“, ordnet der Chefcoach die Szene ein und ergänzt: „Ich ärgere mich schon darüber, dass das eine rote Karte ist.“

Tribünenplatz gegen Dortmund II

Anstelle des Übungsleiters Sebastian Tyrala wird im kommenden Ligaspiel gegen die Bundesliga-Reserve von Borussia Dortmund aller Wahrscheinlichkeit nach Co-Trainer Adli Lachheb an der Seitenlinie des WSV stehen. Mit der Begegnung gegen den 3. Liga-Absteiger aus Dortmund wartet eine schwere Aufgabe auf den Wuppertaler SV. Anschließend empfängt der Vorjahres-13. der Regionalliga West dann Bezirksligist TSV Krefeld-Bockum zur ersten Runde des Niederrheinpokals. Dann wieder mit Cheftrainer Tyrala an der Seitenlinie.

Aufrufe: 013.8.2025, 06:00 Uhr
Tom KunzeAutor