
"Sportliche Vorstellungen haben letztlich nicht optimal zusammmengepasst"
Landsberg - Dem „größten Spiel der Vereinsgeschichte“, dem 1:1 vor 15 000 Zuschauern bei 1860 München, folgte der erste Knall der Saison bei Regionalliga-Aufsteiger TSV Landsberg: Nach nur sechs Einsätzen (vier in der Regionalliga, zwei im Pokal) ist Timo Spennesberger (28) schon wieder weg.
Der Mittelfeldspieler aus Straubing, der erst Mitte Juli zurück nach Landsberg kam, wo er in den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 unter Spielertrainer Sascha Mölders alle 68 Bayernliga-Spiele bestritt, hat am Dienstag seinen Vertrag „im beiderseitigen Einvernehmen“, so der sportliche Leiter Marko Braovac, aufgelöst. „Das ist sehr bedauerlich, denn Timo ist ein guter Typ und ein guter Fußballer. Wir hatten ein gutes Gespräch, es ist alles gut“, sagt Braovac.
"Spenne", der zuletzt beim SC Wiedenbrück in der Regionalliga West gespielt hatte, wurde in Landsberg zweimal ein- und zweimal ausgewechselt, zuletzt kam er bei seinem Ex-Verein 1860 München nur sieben Minuten zum Einsatz. Über 90 Minuten spielte er lediglich beim 5:0 im Totopokal bei Landesligist SV Aubing.
Aber kein Blick zurück im Zorn: „Zwischen der Mannschaft und mir war alles super, die Jungs haben mich hervorragend aufgenommen. Unsere sportlichen Vorstellungen und die Abmachungen haben letztlich nicht optimal zusammengepasst“, so der Kurzzeit-Rückkehrer.
„Ein großes Dankeschön gilt Marko Braovac für die unkomplizierte und schnelle Abwicklung. Ich wünsche der Mannschaft für die restliche Saison nur das Beste und bin fest davon überzeugt: Die Jungs packen den Klassenerhalt.“ Dann allerdings ohne Timo Spennesberger…