
Nachdem der SC Edermünde bereits im Januar die Weichen für die kommende Saison gestellt und den weitgehenden Verbleib seines Stammkaders für 2026/27 verkündet hatte, folgt nun der nächste Baustein in der Personalplanung: Auch Sebastian Simon bleibt dem Gruppenligisten erhalten und wird das Trainerteam um Christian Keppel und Patrick Lutzi in der kommenden Spielzeit weiter ergänzen.
Mit dieser Entscheidung setzt der Sportclub seinen Kurs der Kontinuität nicht nur im Kader, sondern auch im Funktionsteam fort. Simon, im Verein besser als „Butsche“ bekannt, war im September zum SC Edermünde gestoßen und betreute seitdem die Torhüter der ersten Mannschaft um Lasse Blochel, seit März zudem Lukas Rudolph. Darüber hinaus war er laut Vereinsangaben auch immer wieder in die Arbeit mit den Keepern der zweiten Mannschaft und der Frauen eingebunden.
Was zunächst noch als Unterstützung für den damaligen sportlichen Leiter Christoph Grunewald gedacht gewesen sei, habe sich für Simon längst zu mehr entwickelt. In der Vereinsmitteilung beschreibt der 39-Jährige seine Arbeit beim SCE inzwischen als echte Herzensangelegenheit. Vor allem die Zusammenarbeit mit den „talentierten und hungrigen Keepern“ habe ihm vor Augen geführt, welches Potenzial im Verein auf dieser Position vorhanden sei. Entsprechend selbstbewusst fällt auch seine Einschätzung aus: In Nordhessen sehe er künftig kaum einen Amateurverein, der im Torhüterbereich in beiden Mannschaften so gut besetzt sei wie der SC Edermünde.
Auch aus sportlicher Sicht ist die Verlängerung ein Signal. Der neue sportliche Leiter Leroy Bawuah hebt hervor, Simon habe sich schnell in das Team eingefügt und liefere den Torhütern ein wertvolles, positionsspezifisches Training. Damit schließt der Verein nach eigener Darstellung eine Wunschlösung im Trainerstab ab.
Für den SC Edermünde fügt sich die Personalie damit nahtlos in die bisherigen Entscheidungen ein: Erst bekannte sich der Stamm der Mannschaft zur kommenden Saison, nun bleibt auch auf einer zentralen Spezialposition im Trainerteam Verlässlichkeit erhalten. Der Verein unterstreicht damit einmal mehr, dass er seinen eingeschlagenen Weg mit Beständigkeit und klarer interner Struktur weitergehen will.