2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
Die Gommersdorfer (rot) wollen zurück in die Verbandsliga.
Die Gommersdorfer (rot) wollen zurück in die Verbandsliga. – Foto: Eugen Bartl

Nach fünf Jahren zurück und Spitzenkandidat

Landesliga Odenwald +++ Die FuPa Baden Prognose zur Saison 2024/25

Wir haben uns wieder getraut. Ab sofort erscheinen in regelmäßigen Abständen Saisonvorschauen im FuPa Baden Gebiet, in denen wir unsere (subjektive) Meinung zur kommenden Runde samt Platzierungstipps der einzelnen Teams abgeben.

Also bitte nicht alles auf die Goldwaage legen, schließlich heißt das auch, dass wir einige Klubs auf Abstiegsplätze tippen. Seht es einfach als zusätzliche Motivation und gebt euer Bestes, unsere Einschätzungen ins Gegenteil zu verkehren.

Heute steht die Landesliga Odenwald im Fokus.

VfR Gommersdorf:

Der VfR Gommersdorf kommt nach fünf Jahren in der Verbandsliga wieder zurück in die LL. Nach dem Trainerwechsel im Winter sah es zwischenzeitlich richtig gut aus in Sachen Klassenerhalt. Doch am Ende ging die Puste aus. Mit Henning, Vollmer und Obertautsch hat der VfR namhafte Abgänge zu verzeichnen. Dennoch wird sich am Ende die Kombination aus Qualität und Wille durchsetzen und der Wiederaufstieg gelingen.

TSV Mudau:

Der TSV spielt seit seinem Aufstieg vor zwei Jahren konstant in der Spitzengruppe mit und wird dies aller Voraussicht nach auch dieses Jahr tun. Mit Levin Reichert konnte ein interessanter Spieler aus der Kreisliga Mosbach verpflichtet werden, der Im Pokal und der Vorbereitung bisher gut getroffen hat. In dieser Saison trauen wir Hutter und Co. den Sprung auf den Relegationsplatz zu.

FV Mosbach:

Einer guten Hinrunde folgte eine schwache Rückrunde und so stand am Ende der Abstieg in der Relegation fest. Somit kehrt der MFV wie bei seinem letzten Verbandsliga-Abenteuer direkt wieder zurück nach einem Jahr. Einige namhafte Spieler verließen den Verein, junge Talente konnten verpflichtet werden. Dazu mit Ilkin ein Topspieler der SpVgg Neckarelz. Coach Krümpelbeck wird ein neues Gerüst formen müssen.

FC Grünsfeld:

Das Spielertrainerduo Gerberich/A. Albert verfügt über eine eingespielte Truppe, die es jedem Gegner schwer macht gegen sie zu punkten. In den letzten Jahren fand man das Team des FCG am Ende der Runde immer unter den Top 5, so wird es auch dieses Jahr kommen.

SpVgg Neckarelz:

Die ganz großen Zeiten der SpVgg sind gewiss vorbei. Doch die beiden Neckarelzer „Legenden“ und Ex-Profis Strerath und Lang bilden Jahr für Jahr eine gute Mannschaft, die immer näher an die Spitzenplätze heran riechen kann. Nachteil ist der dünne Kader der Spielvereinigung. Ein Vorteil hingegen das sich viele Jungs aus den U-Mannschaften kennen und eingespielt sind.

FV Lauda:

Die letzte Saison verlief sehr enttäuschend für den FVL. In der neuen Spielzeit sollte da deutlich mehr kommen. Der 5:0-Erfolg im Pokal beim FV Mosbach war da das erste Ausrufezeichen. Mit dem neuen Trainerteam hoffen die Verantwortlichen im Taubertal wieder auf bessere Zeiten.

TSV Oberwittstadt:

Der TSV konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten den Klassenerhalt frühzeitig sichern. Zum vierten Mal in Folge bog das Team auf dem 9. Tabellenplatz am Saisonende ein. Wenn sich das Team unter Spielertrainer Greco weiter findet und den Charme des gallischen Dorfes aufrechterhalten kann, ist auch diese Saison eine ruhige Landesliga-Saison möglich.

SV Königshofen:

Was wäre der SV Königshofen wohl nur ohne seinen Ali Karsli? Beeindruckende 30 Scorerpunkte in 21 Spielen stehen mal wieder zu Buche. Ganz nebenbei erreichte er bei seinem Zweitverein in Stuttgart in 13 Spielen 23 Scorerpunkte (18 T, 5A). Mehr als beeindruckende Zahlen. Doch natürlich steckt noch mehr als Karsli in der Truppe aus der Messestadt. Die zeigen auch die konstanten Platzierungen der letzten Jahre.

FSV Waldbrunn:

Der FSV war ohne Frage die Überraschung der letzten Saison. Als Aufsteiger von Beginn an in der Spitzengruppe und zu keiner Sekunde in Abstiegsgefahr, Chapeau! Mit Paul Bachmann haben die Jungs vom Winterhauch einen schwerwiegenden Abgang zu beklagen. Doch der erfahrene Spielertrainer D. Weber wird auch diesen Abgang im Kollektiv verkraften und seine Jungs fit machen, um wieder schnell den Klassenerhalt zu sichern.

SV Neunkirchen:

Der SVN hatte letztes Jahr etwas Probleme mit der Konstanz und konnte daher nicht so erfolgreich spielen wie im Jahr zuvor. Zur neuen Spielzeit konnten einige interessante junge Spieler ins Stadion am Kriegwald gelockt werden, aus denen Coach Flo Müller sicher wieder schnell eine Einheit formen wird, die dann auch sicher für die ein oder andere Überraschung gut ist.

TSV Tauberbischofsheim:

Der TSV spielte, ähnlich wie Waldbrunn, eine starke Runde und belegte am Ende den 8. Tabellenplatz. Dies trauen wir den Taubertälern dieses Jahr nicht ganz zu, denn bekanntlich ist das zweite Jahr immer das schwierige, doch ein Platz im soliden Mittelfeld sollte für das Team von Coach Lehnert sicher möglich sein.

TSV Rosenberg:

Der TSV musste in der letzten Saison bis zum Schluss zittern und landete nur knapp vor dem Relegationsplatz. Herausgestochen aus dem Team ist vor allen Dingen E. Remmler mit seinen starken 14 Treffern. Auch dieses Jahr wird es für Coach Breittinger und seinen Co, Rückkehrer N. Pasour, sicher eine kräftezehrende Runde, an deren Ende aber wohl wieder der Klassenerhalt steht.

SV Eintracht Nassig:

Der SV Nassig spielte eine gute vergangene Spielzeit und beendete die Saison auf Platz 7.
Wie so oft überzeugt das Nassiger Team durch Geschlossenheit und Kampfgeist. Darüber hinaus hat die Mannschaft aber auch spielerisch einiges zu bieten. Vor allem Siege gegen Topteams aus Mosbach, Mudau oder Grünsfeld sorgten für Überraschungen und am Ende auch für das gute Gesamtergebnis.

FC Umpfertal:

"uvalley" ist zurück. In der Relegation sicherte sich der Fusionsverein aus dem Fußballkreis Tauber den Wiederaufstieg. Geht es nach uns, dürfen sich die Fans auf eine weitere Saison mit Relegationsspielen am Ende freuen. Die Erfahrung der Vergangenheit wird der Mannschaft helfen, um sich schneller in der Liga zu akklimatisieren.

TSV Assamstadt:

Der Meister aus der Kreisliga Tauberbischofsheim hat mit Kevin Schmidt einen erfahrenen Spieler zum neuen Spielertrainer ernannt. K. Schmidt hat in Lauda, Grünsfeld und Gommersdorf schon reichlich Landesliga- und Verbandsligaspiele gesammelt. Insgesamt wird es für die Assamstädter wohl schwierig die Liga zu halten.

SG Auerbach:

Die jahrelange gute Arbeit bei der SGA hat sich ausgezahlt. Am Ende der Runde stand das Double zu Buche und so konnten Abteilungsleiter J. Bansbach und seine Jungs gar nicht anders als tagelang zu feiern.

Doch nun wartet eine große Herausforderung auf das Team, das fast ausschließlich mit einheimischen Spielern antritt. Es wird freilich eine knifflige Runde für Auerbach, doch wer sie kennt, der weiß, sie werden jedes einzelne Spiel alles in die Waagschale werfen, um das Maximum zu erreichen.

TuS Großrinderfeld:

Der TuS sicherte sich den Klassenerhalt wenige Spieltage vor Schluss und wird dieses Ziel auch in dieser Saison verfolgen. Da das zweite Jahr aber immer schwieriger ist, wird es eine harte Saison und am Ende wohl nicht ganz für den erneuten Klassenerhalt reichen.

TSV Götzingen/VfL Eberstadt:

Meister, Pokalsieger, Stadtmeister! Geht eigentlich mehr in einer Saison? – Nein! Doch nun geht es eine Klasse höher in 34 Spielen als Außenseiter für die Triple-Sieger aus dem Kreis Buchen. Der erfahrene Spielertrainer Andreas Beckmann weiß sicher, wie schwierig es in der neuen Liga wird und geht dieses Abenteuer mit seinen Jungs sicher voller Vorfreude an.

Getippte Abschlusstabelle

  1. VfR Gommersdorf
  2. TSV Mudau
  3. FV Mosbach
  4. FC Grünsfeld
  5. SpVgg Neckarelz
  6. FV Lauda
  7. TSV Oberwittstadt
  8. SV Königshofen
  9. FSV Waldbrunn
  10. SV Neunkirchen
  11. TSV Tauberbischofsheim
  12. TSV Rosenberg
  13. SV Eintracht Nassig
  14. FC Umpfertal
  15. TSV Assamstadt
  16. SG Auerbach
  17. TuS Großrinderfeld
  18. TSV Götzingen/VfL Eberstadt
Aufrufe: 01.8.2024, 12:00 Uhr
red.Autor