2026-10-21T06:47:00.136Z

Spielbericht

Nach der Pause eingebrochen

Mit dem SC 1903 Weimar stellte sich am Wochenende der aktuell Tabellenzweite der Landesklasse Staffel 1 in der Bad Lobensteiner Poststrasse vor.

von VfR Bad Lobenstein // Thomas Eckert · Gestern, 21:00 Uhr · 0 Leser

Da auch der VfR den Negativlauf stoppen wollte, war mit einem rasanten Spiel zu rechnen.

SPIELBERICHT DES VFR BAD LOBENSTEIN // Thomas Eckert

Dies wurde es dann auch und die Koseltaler kamen zunächst besser ins Spiel und zu den ersten nennenswerten Abschlüssen. So spielte in der 17. Minute Felix Muth Janek Köcher gut frei, aber dessen Schuss wurde im letzten Moment geblockt. Nur eine Minute später war Oliver Hölzel auf halbrechts durch, doch strich sein Torschuss nur knapp am langen Eck vorbei. Wiederum zwei Minuten später dann auch die erste Chance für die Gäste, deren Abschluss ebenfalls knapp am langen Pfosten vorbei ging. In der 21. Spielminute dann die nicht unverdiente Führung für unseren VfR, als Felix Muth stark per Dribbling in den Gästestrafraum eindrang und Oliver Hölzel dessen Querpass per Hacke auf Torjäger Sebastian Mai weiterleitete, welcher sich nicht bitten ließ und eiskalt zum 1:0 einschoss. Doch leider hielt die Führung nur drei Minuten, ehe Weimar viel zu leicht zum Ausgleich kam. Ihnen genügte ein langer Ball mit anschließendem unbedrängten Querpass und Abschluss ins kurze Eck. Danach hatten beide Mannschaften noch jeweils eine gute Chance zur Führung, aber es blieb schließlich beim leistungsgerechten Unentschieden zur Halbzeitpause.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt, denn nun spielte mit Weimar fast nur noch eine Mannschaft und der VfR lief gefühlt nur noch hinterher. So liefen auch alle Gegentore nach einem ähnlichen Muster ab. Zunächst das 1:2 in der 50. Spielminute nach einem tiefen Pass in die Schnittstelle der VfR - Deckung und danach in den Minuten 52 und 62 jeweils ein einfacher Druchbruch über links bzw. rechts, Querpass in die Mitte und unbedrängter Abschluss zum Tor. Damit war das Spiel nach einer guten Stunde natürlich entschieden und in der Schlussphase musste der VfR sogar noch das 1: 5 hinnehmen. Zwar hatte man selbst in der Nachspielzeit noch eine Doppelchance zur Ergebniskosmetik, doch dies änderte nichts an der katastrophalen zweiten Halbzeit.

Nach dieser ernüchternden Heimniederlage wird es in der Folgewoche nicht leichter, denn nächsten Samstag müssen die Kurstädter beim Tabellenführer Wismut Gera Farbe bekennen. Dort gilt es, mit unbedingtem Einsatz aller Spieler dem Gegner nicht wieder das Toreschießen so leicht zu machen, dann ist vielleicht eine Überraschung möglich.