
Am 28. Spieltag der Oberliga Niedersachsen empfängt der SV Meppen II den TuS Bersenbrück. Beide Teams liegen punktgleich im Tabellenmittelfeld und wollen im Saisonendspurt noch wichtige Zähler sammeln.
Die Ausgangslage ist klar: Der SV Meppen II geht als Tabellenachter mit 41 Punkten in die Partie, der TuS Bersenbrück liegt mit identischer Punktzahl einen Rang davor. Für beide Mannschaften bietet sich die Gelegenheit, sich im engen Mittelfeld weiter nach oben zu orientieren.
Die Gastgeber mussten zuletzt eine 1:2-Niederlage beim Spitzenreiter SV Atlas Delmenhorst hinnehmen und verpassten damit, ihre Position zu verbessern. Zuvor hatte sich die Mannschaft jedoch über weite Strecken der Saison stabil präsentiert und rangiert weiterhin im gesicherten oberen Mittelfeld.
Trainer Carsten Stammermann blickt mit klarer Zielsetzung auf die Partie: „Wir freuen uns auf das Spiel und wollen gegen ein Topteam mit ganz anderen Möglichkeiten beweisen, dass wir in dieser Saison sehr viel richtig gemacht haben.“ Mit Blick auf den Saisonendspurt ergänzt er: „Die letzten drei Spiele gehen wir mit dem Ziel an, so viele Punkte wie möglich noch zu holen.“
Der TuS Bersenbrück reist mit gemischten Resultaten an. Dem spektakulären 4:3-Erfolg gegen den TSV Wetschen folgte eine 1:3-Niederlage gegen den SV Wilhelmshaven. Die Mannschaft zeigte dabei offensive Qualität, offenbarte aber auch defensive Anfälligkeiten.
Zudem erschwert ein Trainerwechsel die Einschätzung des Gegners, wie Stammermann anmerkt: „Der Gegner ist nach dem Trainerwechsel schwer einzuschätzen, hat aber enorme individuelle Qualität.“
Das erste Aufeinandertreffen endete 1:1. Klöpper brachte Meppen per Foulelfmeter in Führung, bevor Emmrich noch vor der Pause ausglich. Auch im Rückspiel ist ein enges Duell zu erwarten.
Für beide Teams geht es in den verbleibenden Spielen darum, die Saison im oberen Tabellenbereich abzuschließen. Ein Sieg im direkten Duell könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Die Voraussetzungen deuten auf eine ausgeglichene Partie hin, in der Kleinigkeiten über den Ausgang entscheiden dürften.