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Nach 9:0-Schützenfest: Werden-Heidhausen weiterhin auf Aufstiegskurs

Bezirksliga, Gruppe 6: Ligaprimus SC Werden-Heidhausen eröffnet bereits am Samstag im Auswärtsspiel beim formstarken SuS 09 Dinslaken den 27. Spieltag. Dabei will die Elf von Coach Danny Konietzko an die starke Leistung in der Vorwoche anknüpfen, als es ein 9:0-Schützenfest gegen GSG Duisburg verzeichnete, und seine Erfolgsserie auch auswärts weiter fortsetzen.

von Tom Kunze · 12.04.2025, 09:01 Uhr · 0 Leser
Der SC Werden-Heidhausen bekommt es am Samstag mit SuS 09 Dinslaken zutun.
Der SC Werden-Heidhausen bekommt es am Samstag mit SuS 09 Dinslaken zutun. – Foto: Karim Handrick

Der 27. Spieltag der Bezirksliga, Gruppe 6 wird bereits am Samstagnachmittag mit der Begegnung zwischen dem fünfplatzierten SuS 09 Dinslaken und Tabellenführer SC Werden-Heidhausen eröffnet. Die Gäste aus Werden sind dabei gewillt, wie bereits im Hinspielduell drei Zähler mitzunehmen, somit den Platz an der Sonne zu verteidigen und im Fernduell mit Verfolger DJK Sportfreunde Katernberg vorzulegen. Werden-Coach Danny Konietzko zeigt sich vor dem Aufeinandertreffen am Samstag gegenüber FuPa zuversichtlich, warnt aber vor den Qualitäten des anstehenden Kontrahenten.

Knappe fünf Monate ist es her, als der SC Werden-Heidhausen in der Liga zuletzt Punkte springen ließ und leer ausging. Das Spitzenspiel gegen Verfolger Katernberg Ende letzten Jahres verlor der Spitzenreiter mit 0:2, anschließend folgte eine beeindruckende Erfolgsserie der Konietzko-Elf: In den folgenden neun Ligapartien blieb der Tabellenführer unbesiegt, nur zweimal gab es dabei einen Punktverlust zu verzeichnen. Den Höhepunkt dieser Serie stellte dann der 9:0-Kantersieg vergangene Woche gegen die vollends überforderte Mannschaft der GSG Duisburg dar. Am Wochenende trifft der SC Werden auf den formstarken Kontrahenten aus Dinslaken und will den Lauf weiter fortsetzen, allerdings wird dies keine leichte Aufgabe, wie Cheftrainer Konietzko im Gespräch mit FuPa klarstellt.

Konietzko: „Dinslaken kann jeder Mannschaft wehtun“

Denn mit dem einstigen Oberligisten reist am Samstag ein starker Gegner nach Werden, der ebenfalls auf eine ordentliche Serie zurückblickt: Die vergangenen drei Ligaduelle konnte das Team aus Dinslaken jeweils für sich entscheiden, zudem gelang jüngst der Einzug ins Kreispokal-Finale gegen Ligakonkurrent Rheinland Hamborn. Dass die Begegnung am Samstag kein Selbstläufer für den Ligaprimus wird, weiß auch Trainer Konietzko: „Dinslaken hat qualitativ eine sehr stark besetzte Truppe mit vielen groß-gewachsenen Spielern. Sie sind sehr robust und können jeder Mannschaft wehtun. Ich erwarte dementsprechend ein Spiel auf Augenhöhe, indem Kleinigkeiten entscheiden werden,“ erklärt der Übungsleiter und bezieht sich dabei insbesondere auf den starken 5:2-Erfolg der 09er über Aufstiegsanwärter Katernberg am 18. Spieltag.

Ebendiese Kleinigkeiten, die Konietzko anspricht, wusste der Spitzenreiter im Hinspiel gegen Dinslaken besser zu machen als der Konkurrent, als mit einem knappen 3:2-Erfolg schlussendlich die Oberhand behalten wurde. Damit dies auch im Rückspiel am Samstag gelingt, müsse sein Team daher ähnlich fokussiert auftreten wie in der Hinrunde und dürfe sich zugleich nicht von dem mehr als deutlichen Endergebnis aus der Vorwoche blenden lassen, hebt der Chefcoach hervor: „Ich hätte nichts dagegen einzuwenden, wenn alles wieder so laufen würde wie im Hinspiel, mehr als drei Punkte kann man gegen Dinslaken nicht holen. Ich habe den Spielern zudem ins Gewissen geredet, dass sie nicht zu viel aus dem GSG Spiel ableiten sollten,“ erklärt Konietzko und ergänzt: „Am Samstag erwartet uns deutlich mehr Gegenwehr.“

„Wünsche mir, dass beide Mannschaften am Ende hochgehen“

Dennoch steht fest, dass die Mannschaft durchaus einiges an Selbstvertrauen aus dem Duell mitgenommen haben dürfte, welches für das Aufeinandertreffen mit SuS Dinslaken in jedme Fall von Vorteil sein dürfte. Schließlich geht es für die Konietzko-Elf nicht nur um wichtige drei Zähler, sondern vielmehr darum, im Fernduell mit Katernberg vorzulegen und den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg und Meisterschaft zu gehen. Das weiß auch Konietzko, der den Druck dennoch etwas herunterschraubt: „Wir machen uns da gar keine großen Gedanken. Uns hilft nur, dass wir die Spiele weiterhin erfolgreich bestreiten,“ bekräftigt der Cheftrainer.

Dass seine Mannschaft am Ende der Spielzeit mindestens Relegationsplatz zwei erreichen wird, scheint ob des deutlichen elf Punkte Vorsprungs auf den Tabellendritten SV Genc Osman Duisburg bereits sicher, aber auch hier weiß der Übungsleiter vorsichtig an die Sache heranzugehen: „Elf Punkte sind sehr ordentlich, aber es ist nichts unmöglich. Zurzeit gehe ich von einem Zweikampf aus, aber wie gesagt ist nichts unmöglich,“ stellt Konietzko klar und findet außerdem lobende Worte über den direkten Verfolger und Aufstiegskonkurrenten: „Katernberg und wir spielen eine bisher großartige Saison, die Trainer haben untereinander einen sehr respektvollen Umgang. Ich wünsche mir, dass beide Mannschaften am Ende hoch gehen.“

Anstehendes Programm

Damit diese Wunschvorstellung am Ende, zumindest aus Sicht des Spitzenreiters, auch zur Realität wird und die Konietzko-Elf die Meisterschaft und damit einhergehend den sicheren Aufstieg in die Lanndesliga eintütet, gilt es auch die folgenden Aufgaben, nach dieser gegen Dinslaken am Wochenende, für sich zu entscheiden. In der kommenden Woche empfängt der Tabellenführer am Gründonnerstag Dinslaken-Tabellennachbar Rheinland Hamborn, ehe es auswärts zum Duisburger SV 1900 geht. In beide Duelle geht der Spitzenreiter zwar als Favorit, leicht werden aber auch diese Spiele wohl kaum.