2026-03-31T13:53:34.397Z

Allgemeines

🗣: Murnau mit "Pflichtsieg" – Dornach "nicht auf dem Platz"

Stimmen des 27. Spieltags der Landesliga Südost

von Lara Marjanovic · Heute, 13:25 Uhr · 0 Leser
Des einen Leid, des anderen Freud: Der TSV Murnau feiert einen 2:0-Heimsieg gegen den SVN München.
Des einen Leid, des anderen Freud: Der TSV Murnau feiert einen 2:0-Heimsieg gegen den SVN München. – Foto: Markus Nebl

Der VfB Hallbergmoos teilte sich am 27. Spieltag die Punkte mit dem TSV Kastl. Andreas Giglberger blickt kritisch aufs Spiel zurück, während Harald Mayer seine Mannschaft lobt. Die Stimmen zum 27. Spieltag:

Harald Mayer, Trainer des TSV Kastl: »Wir sind gleich in der ersten Minute in Führung gegangen. Danach hat Hallbergmoos gedrückt. Einmal hat uns der Peller auch eine super Chance vereitelt. In der ganzen ersten Halbzeit hatten wir gute Umschaltmomente und haben auch sehr diszipliniert gespielt. Wir hätten ruhig das zweite oder dritte Tor machen können. Kurz vor der Pause haben wir das 2:0 gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir schnell das 2:1 kassiert. Hallbergmoos war jetzt sehr dominant und in der 70. haben sie verdient den Ausgleich gemacht. Danach haben wir uns wieder gefangen, alle Zweikämpfe angenommen und gut verteidigt. Wir haben verdient den Punkt geholt. Ich muss meiner Mannschaft ein Lob zollen. Wir waren mutig und haben alles reingehauen und einen Punkt gegen ein Top-Team geholt.«

Andreas Giglberger, Trainer des VfB Hallbergmoos: » Wie schon in Unterföhring gerieten wir auch dieses Mal wieder in der 1. Minute in Rückstand und das Gegentor fiel erneut viel zu einfach. Wir verlieren den Ball und der Gegner schaltet schneller und konsequenter um. In der aktuellen Phase verlieren wir dann unsere direkten Gegenspieler zu oft im Rücken aus den Augen und haben den Blick zu häufig nur auf den Ball gerichtet statt den Laufweg aufzunehmen. So wollen wir nicht verteidigen. Beim 0:2 kurz vor dem Halbzeitpfiff schaffen wir es nicht das bekannte schnelle Umschalten von Kastl zu unterbinden, indem ein schnell ausgeführter Freistoß zum Tor führt. In der Situation sind wir einfach nicht aufmerksam und clever genug. Auf der anderen Seite kamen wir schon immer wieder in den Sechzehner durch und zu gefährlichen Situationen, der letzte Pass kam dann aber nicht genau oder wir trafen kurz vorm Abschluss fast immer die falsche Entscheidung. Einen Nachschuss aus kurzer Distanz zum möglichen 1:1 parierte Peller in überragender Manier. Man merkte den Jungs in der 1. Halbzeit an, dass im Fußball durchaus der Kopf eine wichtige Rolle spielt und Kastl lag verdient in Führung. In der zweiten Halbzeit war unser Team wie ausgewechselt. Die Reaktion war sehr gut, aber auch zwingend erforderlich. Da haben die Jungs Spaß gemacht. Wir kamen in die Zweikämpfe, waren mit Ball mutig, unterstützten uns gegenseitig lautstark und konnten bis zum Ende Druck ausüben - alles was wir in der 1. Halbzeit nicht geschafft haben. Manchmal geht vieles von alleine. Wir befinden uns aktuell in einer Phase, in der es unser eher schwer fällt und wir uns den Erfolg gemeinsam hart erarbeiten müssen.«

Wolfgang Schellenberg, Trainer des TSV 1860 Rosenheim: »Die ersten 15 Minuten waren wir gut im Spiel und hatten ein, zwei Chancen, die wir leider nicht nutzen konnten. Danach war die Partie bis zur Halbzeit relativ ausgeglichen, ohne echte Torabschlüsse auf beiden Seiten. In der zweiten Hälfte sind wir wieder richtig gut reingekommen und waren phasenweise deutlich überlegen. Entsprechend verdient sind wir in der 60. Minute nach einem Eckball mit 1:0 in Führung gegangen. Danach haben wir das Spiel kontrolliert, Kirchheim kam kaum zu Abschlüssen, allerdings fehlte uns die letzte Konsequenz, um die Partie früher zu entscheiden. So hat es bis zur 85. Minute gedauert, ehe wir das 2:0 gemacht und das Spiel endgültig zugemacht haben. Bis dahin musst du natürlich immer aufpassen, dass nichts passiert. In der Nachspielzeit konnten wir dann noch das 3:0 erzielen, was den Endstand bedeutete.«

Martin Wagner, Trainer des TSV Murnau: »Dem SVN muss man zugutehalten, dass sie über 90 Minuten hinweg fair und diszipliniert aufgetreten sind. Ansonsten müssen wir das Spiel einfach klarer und vor allem früher entscheiden. Zwei verschossene Elfmeter passen da gut ins Bild – wobei wir über den ersten Elfer nochmal sprechen müssen. Trotzdem haben wir über die gesamte Spielzeit nichts anbrennen lassen – was auch daran lag, dass Christoph Greinwald mal wieder überragend war. Philipp Mühlbauer hat sich mit dem 2:0 für eine starke Leistung belohnt, und Fabi Erhard hat sich seine Tore wohl für die nächsten Spiele aufgehoben. Am Ende ein klassischer Pflichtsieg.«
Sebastian Wastl, Trainer des SV Dornach: »Wir machen’s heute in der ersten Halbzeit nicht gut. Wir waren nicht auf dem Platz, haben viele Zweikämpfe verloren und waren wenig präsent. So bringen wir Aubing ins Spiel und verpassen fast die gesamte erste Hälfte. Wir bekommen in der 37. Minute eine Rote Karte und dann muss man sagen, ist Aubing spielerisch einfach gut. Sie bewegen den Ball gut, suchen freie Räume, die sie letztlich auch finden. Am Ende gewinnt Aubing verdient, von daher Glückwunsch!«