
Der TSV Murnau II erkämpfte beim ASV Habach ein glückliches Remis. Die Gäste verteidigten leidenschaftlich gegen deutlich überlegene Gastgeber.
In der Tabelle rückt das Team etwas nach hinten, dennoch kann der TSV Murnau II mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Beim ASV Habach erreichte die Elf von Andreas Haidl ein in Summe etwas glückliches, keinesfalls aber unverdientes Remis.
Thema der Partie am Steinberg war vor 230 Zuschauern die Effizienz beider Teams. Während die Drachen so gut wie gar nicht auf das Tor der Gastgeber schossen, konnte der Bezirksliga-Absteiger mit seinen über 70 Prozent an Ballbesitz herzlich wenig anfangen. „Heute war es genau andersrum als letzte Woche“, urteilt Haidl. „Da hatten wir viel Ballbesitz und keinen Punkt.“ Der Spielverlauf war zunächst ganz nach dem Geschmack der Murnauer. Eliah Heiland setzte von Rechtsaußen zur Hereingabe an, doch zur Verblüffung aller, insbesondere von ASV-Keeper Felix Schürgers, beschrieb der Ball eine unerwartete Flugkurve und schlug im kurzen Torwinkel ein.
Habach suchte anschließend nach einem Weg, Anschluss in die Partie zu finden. Emanuel Pohl verbuchte dann den ersten Abschluss der Heimelf, zögerte aber in der gesamten Aktion zu lange, sodass TSV-Torwart Benedikt Wallrapp zur Ecke lenken konnte. Nichts zu machen war für den Keeper indes beim Strafstoßtor von Manuel Diemb. Lukas Kästele, der am Samstag mit der U 19 bereits 90 Minuten gespielt hatte, war gegen Tobias Habersetzer ungeschickt zu Werke gegangen.
Generell waren die Kraftreserven bei einigen TSV-Kickern ein großer Faktor. Habach ging immer mehr in die Offensive, ließ es aber an Tiefenläufen missen. Allein Habersetzer schuf Probleme bei Wallrapp, zudem kullerte ein Freistoß von Maxi Feigl knapp am Pfosten vorbei. In allerletzter Sekunde unterlief Kästele ein Patzer, Habachs Thomas Andre aber vergab überhastet. Entsprechend resümiert der Coach: „Wir haben alles leidenschaftlich wegverteidigt, deswegen müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.“