2026-04-03T19:57:16.526Z

Ligavorschau

»Müssen jetzt erstmal auf uns schauen« - Verfolgerduell am Ostermontag

Verfolger unter sich +++ Eintracht kämpft gegen den Negativtrend +++ Bruck setzt auf spielerische Klasse und Ruhe

von Marco Baumgartner · Heute, 21:30 Uhr · 0 Leser
Der FC Eintracht Münchberg sehnt nach fünf sieglosen Partien endlich wieder ein dreifachen Punktgewinn herbei.
Der FC Eintracht Münchberg sehnt nach fünf sieglosen Partien endlich wieder ein dreifachen Punktgewinn herbei. – Foto: Wolfgang Zink

Am Ostermontag steht in der Landesliga Nordost ein hochspannendes Nachholspiel des 21. Spieltags auf dem Programm. Der Tabellenvierte FC Eintracht Münchberg empfängt den FSV Erlangen-Bruck zum direkten Duell um den Anschluss an die Aufstiegsrelegation – für beide Teams eine wegweisende Partie im Kampf um die vorderen Plätze.

Punkteteilung im ersten Aufeinandertreffen

Bereits das Hinspiel in Erlangen war eine enge Angelegenheit auf Augenhöhe. Giuliano Nyary brachte den FSV damals bereits in der 6. Minute in Führung, ehe Lukas Köhler nach einer Stunde (61.) den verdienten Ausgleich für die Eintracht markierte. Am Ende leuchtete ein leistungsgerechtes 1:1 von der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das am Mittwoch wohl keinem der beiden Kontrahenten so richtig weiterhelfen würde.

Münchberg: Fokus auf die eigene Leistung

Bei der Eintracht aus Münchberg herrscht nach der jüngsten Pleite in Buch Ernüchterung. Trainer Sandro Preißinger hadert vor allem mit den wiederkehrenden Platzverweisen: „Wir haben erneut mit dem ersten Angriff des Gegners das 1:0 gefangen, kommen danach besser in die Partie, aber bekommen dann das vierte Auswärtsspiel in Folge eine rote Karte in der ersten Halbzeit. Wenn du dann so lange auswärts in Unterzahl einen Rückstand hinterherrennst, wird es natürlich schwer das Spiel zu drehen und 3 Punkte zu holen.“ Trotz der schwierigen Serie (nur zwei Siege aus 13 Spielen) will Preißinger von Rechnereien nichts wissen: „Wir müssen jetzt erstmal auf uns schauen und Spiele gewinnen, bevor wir über einen möglichen Platz 2 sprechen.“

Erlangen-Bruck: Mit spielerischen Lösungen zum Erfolg

Der FSV Erlangen-Bruck reist mit der Empfehlung eines Unentschiedens gegen Mögeldorf an und vertraut auf die eigene Spielstärke. Co-Trainer Alexander Piller sieht die Mannschaft auf einem guten Weg, auch wenn zuletzt das Quäntchen Glück fehlte: „Wenn wir weiterhin so guten Fußball spielen wie jetzt, aktuell haben wir einfach nicht das Spielglück und werden nicht belohnt, dann werden wir uns das auch wieder erarbeiten und auch wieder Spiele gewinnen.“ Bezüglich der Tabelle gibt man sich in Erlangen gelassen: „Ich schaue da gar nicht so drauf, weil wir es jetzt auch nicht mehr in der eigenen Hand haben.“

Die tabellarische Lage

Der FSV Erlangen-Bruck rangiert mit 49 Punkten auf dem dritten Platz, hat jedoch bereits fünf Zähler Rückstand auf den Relegationsrang zwei (Forchheim). Die Eintracht aus Münchberg folgt mit 47 Punkten auf Rang vier. Ein Heimsieg würde die Oberfranken somit wieder am FSV vorbeischieben und die Hoffnung auf das Aufstiegsrennen neu entfachen.