
Der 13. Spieltag der Bayernliga Süd steht vor der Tür und verspricht wieder einige interessante Begegnungen. Bereits am Freitag trifft die zweite Mannschaft des TSV 1860 München auf den TSV 1860 Rosenheim. Am selben Tag empfängt der FC Sportfreunde Schwaig den TSV Kottern. Am Samstag stehen dann die restlichen Partien auf dem Programm. Der FC Pipinsried empfängt den FC Ismaning, während der SV Kirchanschöring auswärts beim TuS Geretsried antreten muss.
Wolfgang Schellenberg (Trainer TSV 1860 Rosenheim): „Respekt an die Verantwortlichen des TSV 1860 München, die es geschafft haben, nach den Vorkommnissen im Sommer zügig wieder eine sehr spielstarke und junge Truppe in der Bayernliga an den Start zu bringen. Mit Christoph Rech und Wolfgang Sonnenhauser wurde zudem eine sehr kompetente Nachfolgelösung für Alper gefunden. Personell wird es am Freitag für uns keine leichte Aufgabe, da wir neben unseren Langzeitverletzten auch die Rotsperre von Marcel Martens kompensieren müssen. Hinzu kommt, dass in dieser Woche schul-, berufs- und krankheitsbedingt mehrere Spieler nur reduziert trainieren konnten. Deshalb müssen wir abwarten, bei wem am Freitag ein Einsatz sinnvoll und möglich ist.“
Christian Donbeck (Trainer FC Sportfreunde Schwaig): „Der TSV Kottern ist nach einem holprigen Start richtig in die Gänge gekommen. Zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen sprechen für die aktuelle Form der Gäste. Wir wissen also, dass uns eine Mannschaft erwartet, die derzeit sehr selbstbewusst auftritt. Nach unserem Sieg in Hankofen konnten auch wir Selbstvertrauen tanken und uns für eine kämpferisch hervorragende Leistung endlich belohnen. Das war für uns ein wichtiger Schritt. Personell sieht es zudem wieder besser aus: Die Sperren von Ascher und Schels sind abgelaufen und Roth ist nach seiner Magen-Darm-Verstimmung wieder gesund. James Timbana hat seine Gehirnerschütterung auskuriert und steht ebenfalls wieder im Kader. Dadurch haben wir wieder mehr Möglichkeiten und wollen den positiven Trend aus Hankofen mitnehmen.“
Andreas Maier (Trainer TSV Kottern): „Schwaig ist eine spielstarke Mannschaft, die zuletzt mit dem 3:1-Auswärtssieg in Hankofen ihre gute Form unterstrichen hat. Die Truppe von Coach Donbeck hat nicht umsonst erst einmal in der laufenden Saison verloren. Wir haben uns mit dem 3:1 in Rosenheim ebenfalls Selbstvertrauen geholt und wollen diesen Schwung mitnehmen. Uns erwartet auswärts eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der wir von Beginn an präsent sein und als Mannschaft geschlossen auftreten müssen. Wir wollen mutig spielen, unsere Chancen nutzen und etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.“
Andreas Pummer (Trainer FC Deisenhofen): „Für uns geht es natürlich gegen einen guten Aufsteiger, der absolut im Flow ist und eine sehr spielstarke Mannschaft hat. Von daher wird es für uns ein sehr schweres Auswärtsspiel. Wir müssen schauen, dass wir unsere Leistung auf den Platz bringen und über die gesamte Spielzeit voll konzentriert und fokussiert zu Werke gehen. Tobias Nickl wird aufgrund einer Muskelverletzung ausfallen, genauso wie Paul Schemat, der rotgesperrt ist.“
Manfred Bock (Sportdirektor TSV Schwabmünchen): „Das Spiel am Samstag hat natürlich seine eigene Würze. Zum einen aufgrund der Tabellensituation, zum anderen steht mit Thomas Rudolph ein bekanntes Gesicht an der Seitenlinie. Die Aufarbeitung des Wasserburg-Spiels muss am Samstag auf dem Platz sichtbar werden.“
Lukas Lechner (Trainer SV Erlbach): „Uns erwartet in Heimstetten eine sehr schwierige Auswärtsaufgabe. Heimstetten ist meiner Meinung nach eines der Topteams der Liga und verfügt über enorm viel Qualität im Kader. In Kirchanschöring haben sie eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was in ihnen steckt. Deshalb wird es für uns dort ganz schwierig zu bestehen. Das ist uns aber bewusst und wir wissen, dass wir nur etwas mitnehmen können, wenn wir an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Genau das ist unser Ziel. Leider kämpfen wir momentan mit einigen angeschlagenen und verletzten Spielern sowie gesperrten Spielern. Aber wir haben aktuell genügend Breite und Qualität im Kader, um das aufzufangen. Deshalb hoffen wir, dass wir auch in Heimstetten weiter punkten können.“
Roman Langer (Trainer FC Pipinsried): „Ismaning hat es auch in dieser Saison wieder geschafft, konstant gute Leistungen und Ergebnisse zu zeigen. Sie verfügen über gute Einzelspieler und haben zuletzt gegen 1860 II gezeigt, dass sie auch als Mannschaft sehr gut funktionieren. Für uns wird entscheidend sein, unsere eigenen Stärken wieder auf den Platz zu bekommen und an die guten Leistungen anzuknüpfen, die wir bisher zu Hause gezeigt haben. Wir wollen von Beginn an präsent sein, unser Spiel durchziehen und die Punkte bei uns behalten. Personell bleibt unser Kader unverändert. Erfreulich ist, dass Tobi Reithmeir nach seiner Sperre wieder zur Verfügung steht.“
Manuel Omelanowsky (Spielender Co-Trainer SV Kirchanschöring): „Nach dem desolaten Auftritt letzten Samstag müssen wir jetzt Charakter zeigen. Die Grundtugenden, die den SVK ausmachen, müssen am Samstag wieder zu sehen sein. Uns erwartet mit Geretsried ein Gegner, der vor allem offensiv über brutale Qualität und Wucht verfügt und mit dem Sieg in der vergangenen Woche sicherlich zusätzlich Selbstvertrauen getankt hat. Wir müssen daher allen Widerständen entgegenhalten, uns auf uns selbst fokussieren und wieder deutlich mehr als Team agieren. Wir sind jetzt Tabellenletzter und müssen einfach anfangen zu punkten. Elias Huber und Thorsten Nicklas fehlen aufgrund ihrer Rotsperren.“