Turniersieger in Luckau: hinten von links Dieter Brandt, Karl-Heinz Laube, Siegfried Jahr, Hans-Jürgen Zimmermann und Mannschaftsbetreuer Wolfgang Sommerfeld, vorn Peter Wegner, Ulli Schubert, Rainer Krüger, Dietmar Spiller und Wolfgang Just Foto: © Foto: Wolfgang Sommerfeld
Turniersieger in Luckau: hinten von links Dieter Brandt, Karl-Heinz Laube, Siegfried Jahr, Hans-Jürgen Zimmermann und Mannschaftsbetreuer Wolfgang Sommerfeld, vorn Peter Wegner, Ulli Schubert, Rainer Krüger, Dietmar Spiller und Wolfgang Just Foto: © Foto: Wolfgang Sommerfeld

Ü-70-Fußballer des Müllroser SV gewinnen Hallencup in Luckau

Die Spieler des SV konnten das Turnier knapp für sich entscheiden und nehmen den Pokal mit nach Hause.

Zum wiederholten Mal nahmen die Ü-70-Fußballer des Müllroser SV die Einladung des FSV Rot-Weiß Luckau zum Hallen-Cup wahr – am Ende durften sie den Turniersieg feiern,wenn auch in letzter Sekunde und nur aufgrund der minimal besseren Tordifferenz.

Sieben Mannschaften aus drei Landesverbänden spielten im Modus jeder gegen jeden. Die Müllroser, deren Akteure aus der gesamten Region zwischen Rauen und Groß Lindow sowie vor allem aus Frankfurt kommen, gewannen sowohl gegen den AdW Berlin und den SV Buchholz als auch gegen Preußen Elsterwerda mit 2:0, gegen den FV Gröditz hieß es 2:1.

Das fünfte Spiel gegen den Gastgeber aber ging mit 1:2 verloren. „Da haben unsere Männer sehr unkonzentriert und nervös agiert“, stellte Betreuer Wolfgang Sommerfeld fest. Die MSV-Oldies waren durch Rainer Krüger zwar in Führung gegangen, mussten aber kurz danach den Ausgleich hinnehmen. Und ein unnötiges Foul im Torraum durch Wolfgang Just bescherte den Luckauern einen Neunmeter, den sie zum Siegtreffer nutzten.

So führten die Buchholzer aus dem berliner Nordosten nach ihrem letzten Spiel die Tabelle mit 15 Punkten und 14:5 Toren an. Das Team aus Oder-Spree hatten zwölf Zähler und ein Torverhältnis von 9:3, musste also gegen die Stadtauswahl Dresden, die selbst noch Zweiter werden konnte, mindestens mit vier TorenUnterschied gewinnen, um ganz vorn zu landen. Und die Mannschaft um den gerade 79 Jahre alt gewordenen Kapitän Dieter Brandt machte tatsächlich das Unmögliche möglich: Ulli Schubert traf allein dreimal, hinzu kam ein Eigentor der Sachsen – mit diesem 4:0 zogen die Schlaubetaler noch an den Buchholzern vorbei und durften den Gewinn des Luckauer Hallen-Cups bejubeln. Schubert teilte sich mit Karl-Heinz Holz (SV Buchholz/je 7 Treffer) die Torjägerkrone, als Bester Torwart wurde Bernhard Frenzel (AdW Berlin) ausgezeichnet.

Aufrufe: 010.2.2019, 15:00 Uhr
Wolfgang Sommerfeld/ MOZ.deAutor