
Ungewöhnliche Umstände begleiten das, am morgigen Mittwoch, anstehende Spiel zwischen GW Mühlen und GW Firrel. Statt wie üblich in Mühlen wird die Partie am Mittwochabend auf dem Kunstrasenplatz in Steinfeld ausgetragen, da auf dem Hauptplatz in Mühlen kein Flutlicht vorhanden ist.
Sportlich geht Tabellenführer Mühlen mit Rückenwind in die Begegnung. Am vergangenen Spieltag gewann das Team deutlich mit 4:0 gegen Brake. Firrel reist dagegen nach einer 0:3-Niederlage gegen Oldenburg als Tabellenzwölfter an. Auch das Hinspiel ging klar an Mühlen, das damals überraschend hoch mit 8:0 gewann.
Trotz der klaren Tabellenkonstellation warnt Mühlens Trainer Andreas Hinrichs vor dem Gegner. „Firrel ist immer schwer einzuschätzen. Ich glaube, dass sie diese Saison relativ wechselhafte Leistungen gezeigt haben. Grundsätzlich eine Mannschaft, die individuell extrem stark ist und mit vielen Spielern mit Regionalliga-Erfahrung gespickt ist.“ So holten Firrel zur Winterpause Michel Hahn vom SSV Jeddeloh. Einige weitere Spieler im Kader standen ebenfalls für Jeddeloh in der Regionalliga auf dem Platz. "Das ist eine Mannschaft, die man auf gar keinen Fall unterschätzen darf, trotz der Tabellenkonstellation.“
Auch die bisherigen direkten Duelle zeigen laut Hinrichs, dass die Partie kein Selbstläufer wird. „In der Vergangenheit hatten wir immer wilde Spiele gegen Firrel, häufig auch mal verloren." So gewann Firrel in der vergangenen Saison beide Spiele gegen Mühlen und schoss dabei zehn Tore. "Das Hinspiel haben wir natürlich in guter Erinnerung, aber ich glaube, dass das fürs Rückspiel eher kein Vorteil ist. Denn ich denke, dass Firrel da sicherlich ein Stück weit auf Revanche aus sein wird.“
Auf Seiten von Mühlen herrscht nach dem deutlichen Auftaktsieg weiterhin Selbstvertrauen. „Wir haben nach dem Auftakt gegen Brake jetzt natürlich weiterhin Selbstbewusstsein und freuen uns auf das Spiel. Mit einem Dreier würden wir uns weiter oben festsetzen. Das würde uns auf jeden Fall gut tun.“ Firrel hingegen braucht dringend Punkte, um das rettende Ufer nicht aus den Augen zu verlieren. Dinklage auf Platz elf hat aktuell fünf Punkte Vorsprung auf die Grün-Weißen.
Hinrichs erwartet eine offensiv geführte Begegnung. „Ich rechne mit einem sehr offenen Spiel, das von beiden Teams offensiv gestaltet wird.“ Klar ist aber auch das Ziel des Tabellenführers: „Natürlich wollen wir auch die drei Punkte bei uns behalten.“
Anpfiff ist dann am morgigen Mittwoch um 20.00 Uhr in Steinfeld!