Oberliga-Saisonfortsetzung: TuS Bersenbrück für NFV-Plan

Terminnot wegen Corona: Aufstiegsrunde soll verkleinert, Abstiegsrunde verdoppelt werden

Die Fußballer des TuS Bersenbrück sollen wie alle Oberliga-Konkurrenten bis zum 18. Dezember eine Rückmeldung an den Niedersächsischen Fußballverband abgeben, wie sie sich die Fortsetzung der unterbrochenen Saison vorstellen.
Aus Termingründen infolge der Corona-Krise ist die Durchführung von Hin- und Rückspielen in den begonnenen Qualifikationsrunden in zwei getrennten Staffeln für folgende Auf- und Abstiegsrunden kaum noch möglich.

Der NFV will nun die Qualifikation schon nach der Hinserie abschließen. Dann sollen nur die ersten drei Teams jeder Staffel anstatt die ersten fünf in die Aufstiegsrunde, die verbleibenden 14 Teams sollen in zwei Abstiegsrunden aufgeteilt werden – aus jeder dieser sieben Teams starken Staffeln würden dann zwei bis drei Mannschaften absteigen.

Der TuS will diesen NFV-Plan unterstützen – bei nur einem verbleibenden Nachholspiel in der Hinrunde hätte Bersenbrück auch dann keine Chance mehr gehabt, die Aufstiegsrunde zu erreichen, wenn sich fünf Teams dafür qualifiziert hätten.


„Mein Problem ist eher: Wann können wir überhaupt wieder anfangen mit Fußball. Februar? März?", fragt Farhat Dahech. "Aus gesundheitlichen Gründen ist es wichtig, erst die Corona-Welle zu überstehen und dann eine längere Trainingsphase vor dem Re-Start zu haben“, plädiert der TuS-Trainer angesichts aktueller Unsicherheiten grundsätzlich für ein besonnenes Vorgehen.

Andernfalls bestehe die Gefahr einer Verletzungswelle für die Sportler. Deshalb ist Dahech dafür, den maximal möglichen terminlichen Spielraum nach hinten - bis Ende Juni - so weit wie möglich auszureizen.
1175 Aufrufe10.12.2020, 19:30 Uhr
Neue Osnabrücker Zeitung / Benjamin Kraus Autor

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