Der Fußball würde den Alltag erleichtern

Patrick Mattern, Betreuer und Standby-Spieler beim MTV Himmelpforten II

Himmelpfortens Patrick Mattern hat offiziell seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Die fußballlose Zeit ist nicht das einzige Problem des 32-Jährigen. Seit einem Jahr fehlt ihm auch noch ein Job. Vielleicht kann ihm jemand helfen. Hier sind erst einmal seine Antworten auf unsere fünf Fragen zum Thema "Kommt nach dem Corona-Frust die Unlust?"
1. Was machst du in dieser langen fußballfreien Zeit? Wie hältst du dich fit?

Ich selber spiele aktiv nicht mehr, bin Betreuer in der 2. Herrenmannschaft vom MTV Himmelpforten und trainiere nur noch. Wenn Not am Mann ist, bin ich aber dabei. Ich halte mich eigentlich durch Inliner laufen fit. Das Joggen schaffe ich leider durch meinen Kleinwuchs nicht.

2. Wie ist deine persönliche Gemütslage?

Momentan sehr miserabel, da ich jetzt seit einem Jahr arbeitslos bin und es schwer ist, jetzt in der Corona-Phase einen Job als Fachlagerist zu finden.

3. Wie sieht euer Teamzusammenhalt ohne persönliche Kontakte aus?

Naja man schnackt über WhatsApp oder man trifft sich an der Konsole.

4. Hast du nach dieser langen Zeit eigentlich noch Lust, dem Vereinssport wieder nachzugehen?

Ja klar, wir sind in der verschobenen Kreisplakette immer noch vertreten und wollen gern wieder den Ligabetrieb aufnehmen. Ich denke auch selber, dass Fußball den momentanen Alltag erleichtern würde.

5. Meinst du, dass die Stadien der Profis, wenn es irgendwann wieder erlaubt wird, wieder so voll werden, wie vor Corona oder sitzen doch viele lieber vor dem Fernseher?

Quatsch! Ich als Bayern München Fan höre gern mal, was der Thomas Müller redet, aber ich finde, mit Fans ist das viel besser. Zu 100% fehlen die Fans in jeder Sportart.
Aufrufe: 09.2.2021, 16:00 Uhr
Michael BrunschAutor

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