2026-03-25T14:09:28.761Z

Allgemeines

MTSV vor schwerer Auswärtshürde bei Holstein Kiel II

von Olaf Wegerich · Heute, 16:15 Uhr · 0 Leser
Sein Tief nach dem 0-1 bei Inter Türkspor Kiel hat der MTSV Hohenwestedt schnell mit einem Sieg gegen Kaltenkirchen überwunden.
Sein Tief nach dem 0-1 bei Inter Türkspor Kiel hat der MTSV Hohenwestedt schnell mit einem Sieg gegen Kaltenkirchen überwunden. – Foto: Ismail Yesilyurt

Der MTSV Hohenwestedt hat durch den 2:0-Erfolg im Nachholspiel gegen die Kaltenkirchener TS neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt geschöpft. Durch den erst zweiten Heimsieg konnte sich die Mannschaft von Trainer Arend Müller ein kleines Polster zu den drei Abstiegsplätzen schaffen. Am Sonntag um 14:00 Uhr wartet nun im Citti-Fußball-Park die schwere Auswärtshürde beim Tabellenzweiten Holstein Kiel II. Der als Titelkandidat in die Saison gestartete Regionalligaabsteiger hatte sich jüngst nach zwei ernüchternden Niederlagen von seinem glücklosen Trainer Willi Weiße getrennt. Dafür übernehmen die bisherigen Co-Trainer Sven Boy und Linus Schewior künftig gemeinsam das Kommando.

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Man darf gespannt sein, wie der einstige Aufstiegsfavorit die letzten Rückschläge weggesteckt hat. Aber auch gegen einen angeschlagenen Gegner hängen die Trauben für den MTSV am Sonntag hoch. Wegen des Länderspielwochenendes ist zudem nicht auszuschließen, dass der Spieltagskader der Störche durch etliche Zweitligaprofis aufgefüllt werden könnte.

Extrem bitter für den MTSV ist, dass mit Henrik Schnoor, Fabian Engbrecht sowie Mika Hirsch wichtige Spieler fehlen werden.

Da ist es wenig verwunderlich, dass die Gäste aus Mittelholstein als krasser Außenseiter in die Partie gehen. Hoffnung macht aber das Hinspiel, als sich der MTSV bei der 2:4-Niederlage mehr als achtbar aus der Affäre zog.

Man darf zudem gespannt sein, welche Entwicklung der ehemalige MTSV-Torjäger Kjell Knaak bei den Kielern nimmt, der erst in der Winterpause von den Störchen mit einem Vertrag über 18 Monate ausgestattet wurde.

Redakteur Olaf Wegerich befragte Trainer Arend Müller vor dem Gastspiel bei den Jungstörchen zur aktuellen sportlichen Situation.

Wie wichtig war der Erfolg gegen die Kaltenkirchener TS für das Innenleben der Mannschaft?
Der Erfolg gegen die KTS stärkt vor allem das Selbstvertrauen: Spieler glauben mehr an ihre eigenen Fähigkeiten und an die des Teams. Das führt oft zu mehr Mut auf dem Platz und besseren Entscheidungen in Drucksituationen. Außerdem fördert Gewinnen den Teamzusammenhalt, gemeinsame Erfolge schweißen zusammen und schaffen ein positives Klima in der Kabine.

Wie beurteilst du die aktuelle sportliche Ausgangssituation vor dem Spiel bei Holstein Kiel II?
Holstein II ist klarer Favorit und möchte schnellstmöglich wieder in die Regionalliga, plus Trainerwechsel – das bedeutet oft tatsächlich einen kurzfristigen „Push“: mehr Energie, mehr Einsatz, jeder will sich zeigen. Wir wollen mutig dagegenhalten. Jeder muss genau wissen, was seine Aufgabe ist, besonders gegen den Ball. Aktiv statt reagierend: Nicht nur verteidigen, sondern bewusst eigene Aktionen setzen.