
Was für ein Fußballnachmittag! Die Brandenburgliga bewies am heutigen 17. Spieltag einmal mehr, warum sie die Fans in ihren Bann zieht. Von dramatischen Last-Minute-Treffern über bittere Eigentore bis hin zu souveränen Auftritten der Favoriten war alles dabei. Während der Spitzenreiter seine Ambitionen untermauerte, lieferten sich die Verfolger einen harten Kampf um den Anschluss, der die Tabelle ordentlich durchschüttelte.
Vor 356 Zuschauern entwickelte sich eine zähe, aber leidenschaftlich geführte Partie. Der Brandenburger SC Süd 05 musste geduldig agieren, um die Defensive der Gäste zu knacken. Das goldene Tor des Tages fiel schließlich nach einer knappen halben Stunde: Abdelkarim Koussi traf in der 31. Minute zum 1:0. Der BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow rannte in der Folge tapfer an, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.
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250 Zuschauer sahen eine packende Aufholjagd. Der Absteiger Ludwigsfelder FC schien nach Toren von Kaloyan Atanasov in der 24. Minute und Yasin Dag in der 32. Minute bereits wie der sichere Sieger. Doch die BSG Stahl Brandenburg bewies Moral. Noch vor der Pause verkürzte Romain Joel Siabe Tegefouet in der 39. Minute auf 2:1. In der zweiten Halbzeit drückten die Gäste auf den Ausgleich, der schließlich Jonas Günther in der 69. Minute zum 2:2 gelang.
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Ein gebrauchter Tag für den SV Germania 90 Schöneiche vor 123 Zuschauern. Dabei fing alles so gut an: Deniz Citlak brachte die Hausherren in der 10. Minute mit 1:0 in Front. Doch der SV Altlüdersdorf antwortete prompt durch Ceif Ben-Abdallah, der in der 20. Minute das 1:1 markierte. Ein unglückliches Eigentor von Erich Jeschke in der 29. Minute brachte die Gäste endgültig auf die Siegerstraße. Den Schlusspunkt zum 1:3 setzte Konrad Korczynski in der 58. Minute.
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Der Spitzenreiter gab sich auch in der Fremde keine Blöße. Vor 190 Zuschauern kontrollierte der MSV 1919 Neuruppin das Geschehen beim Oranienburger FC Eintracht 1901. Kurz vor der Halbzeitpause brach Jannis Neumann in der 44. Minute den Bann und erzielte das 0:1. Die Vorentscheidung besorgte Ginel Roland Alfred Ronde in der 62. Minute mit dem Treffer zum 0:2. In der Schlussphase wurde es hitzig, als Oranienburg zwei Gelb-Rote Karten hinnehmen musste und Neuruppin eine Rote Karte kassierte. Während Neuruppin mit 36 Punkten an der Tabellenspitze thront, wird die Lage für Oranienburg auf dem 14. Platz immer brenzliger.
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In Werder erlebten 58 Zuschauer eine dramatische Schlussphase, die das Spiel komplett auf den Kopf stellte. Zunächst sah alles nach einem Erfolg für den Werderaner FC Viktoria 1920 aus, nachdem Florian Matthäs seine Farben bereits in der 7. Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte. Doch die TSG Einheit Bernau bewies einen langen Atem. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Paul Peschke in der 44. Minute den Ausgleich. Als sich beide Teams bereits mit dem Remis abgefunden hatten, schlug Lucas Steinert in der 86. Minute eiskalt zu und traf zum 1:2-Endstand.
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Es war ein Kampfspiel vor 147 Zuschauern, in dem eine einzige Szene den Ausschlag gab. Der SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf hielt gegen den Favoriten lange Zeit dagegen, wurde aber früh kalt erwischt. Nach einem Elfmeter übernahm Erik Steinmetz die Verantwortung und verwandelte in der 9. Minute zum 0:1 für den FSV Union Fürstenwalde. Trotz aller Bemühungen gelang dem Tabellenschlusslicht kein Treffer mehr.
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In einer emotional geführten Begegnung vor 136 Zuschauern entführte der Gast die Punkte aus Miersdorf. Der TuS 1896 Sachsenhausen erwischte einen Start nach Maß, als Jan-Paul Platte bereits in der 12. Minute zum 0:1 traf. Der SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen kämpfte sich jedoch zurück in die Partie und belohnte sich durch Toni Hager, der in der 38. Minute den 1:1-Ausgleich markierte. Das glücklichere Ende hatten jedoch die Gäste für sich: Andor Müller erzielte in der 61. Minute das 1:2.
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Im Topspiel lockten die Kontrahenten 652 Zuschauer an, die eine Machtdemonstration der Gäste erlebten. Der 1. FC Frankfurt trat beim Oberliga-Absteiger SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde stark auf. Mann des Tages war zweifellos Danny Mank, der die Frankfurter mit einem Doppelschlag in der 32. Minute und der 43. Minute mit 0:2 in Führung brachte. Als Leon Kammradt in der 64. Minute auf 0:3 erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Ahrensfelde zeigte zwar Moral, kam durch Neradion Ange Djekodom Allahdiguim in der 84. Minute aber nur noch zum 1:3-Anschlusstreffer.
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