2026-02-20T12:29:42.904Z

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Morbacher haben neuen Trainer gefunden

Rheinlandliga: Nur wenige Tage nach dem Rücktritt von Philipp Frank präsentiert die FV Hunsrückhöhe Morbach einen Nachfolger.

von Andreas Arens · Heute, 16:19 Uhr · 0 Leser
FV-Hunsrückhöhe-Vorsitzender Herbert Pauly (links) begrüßt den neuen Trainer Pascal Meschak.
FV-Hunsrückhöhe-Vorsitzender Herbert Pauly (links) begrüßt den neuen Trainer Pascal Meschak. – Foto: Verein

Pascal Meschak übernimmt mit sofortiger Wirkung den aktuellen Tabellensechsten der Fußball-Rheinlandliga. Bereits am Freitag ab 20 Uhr wird der 37-Jährige auf der Bank sitzen, wenn die Partie bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich ansteht.

Der TV hatte Meschak, der bis zum Ende der Saison 2023/24 als Spielertrainer beim damaligen Bezirksligisten SV Zeltingen-Rachtig tätig war, bereits in seiner Dienstagsausgabe als Kandidaten genannt. Schon im Vorfeld der Spielzeit 2024/25 hatte es Kontakt zum früheren Oberligaspieler des FSV Salmrohr gegeben – noch bevor Philipp Frank verpflichtet wurde. In der vergangenen Runde wollte sich Meschak in Zeltingen-Rachtig aufs Spielen konzentrieren, fiel aber aufgrund einer Sprunggelenksverletzung lange Zeit aus. „Pascal kannten wir aus früheren Gesprächen. Jetzt hat sich ergeben, dass er kurzfristig verfügbar war“, sagt Stefan Wagner, Geschäftsführer der FVH. Die Vertragslaufzeit sei zunächst offen.

Meschak freut sich auf „eine charakterstarke Mannschaft in einem gut geführten Verein, der sich in der Rheinlandliga etabliert hat und auch durch seine Infrastruktur sehr gute Voraussetzungen bietet. Es ist schön, dass die FVH mir das zutraut und auf mich setzt.“

Wie es mit den bisherigen Co-Trainern Kai Hammes und Kevin Greweling weitergeht, soll nach Aussage von Stefan Wagner noch geklärt werden. Nach dem Willen der Vereinsführung sollen beide jedoch im Amt bleiben. „Wir wären schlecht beraten, wenn wir auf die beiden verzichten würden. Sie sind wichtige Bestandteile des Ganzen und kennen Mannschaft sowie Umfeld.“

Zum Abgang Franks wollte sich der Geschäftsführer nicht weiter äußern. Er betonte jedoch, dass es dem scheidenden Trainer entgegen dessen Darstellung nicht grundsätzlich verwehrt gewesen sei, sich persönlich von der Mannschaft zu verabschieden: „Es war lediglich nicht zu dem von ihm gewünschten Zeitpunkt vorgesehen. Vielleicht war es ein Kommunikationsproblem.“