
Mit einem 2:1 (1:0)-Sieg gegen den TSV Gaimersheim hat der FC Moosinning eine englische Woche mit der Maximalausbeute von neun Punkten erfolgreich abgeschlossen. Die Gelb-Schwarzen bleiben damit im Rennen um Tabellenplatz zwei. Vier Spieltage vor Saisonende spitzt sich der Kampf um die Relegationsplätze immer mehr zu.
Moosinnings Coach Christoph Ball musste sein Team auf zwei Positionen umstellen, und so rückten die Youngster Elias Faust und Tobi Hartmann für Aziz Abdane und Fabi Ulitzka in die Anfangsformation. Den besseren Auftakt hatten die Gäste zu verzeichnen: Denis Janjic legte in der 3. Minute per Kopf auf Domenic Raimann ab, doch dieser setzte die Kugel aus kurzer Distanz knapp vorbei.
Dann wurde Moosinning stärker. Nach exakt einer halben Stunde erkämpfte sich Faust den Ball, über Mo Abdane und Marco Esposito gelangte die Kugel zu Chris Häusler, und dieser schloss aus kurzer Distanz überlegt zum 1:0 ab.
Moosinning hatte nun Ball und Gegner im Griff, der nächste Treffer schien nur eine Frage der Zeit zu sein, aber die Gäste brachten immer im letzten Moment ein Abwehrbein dazwischen. Die größte Möglichkeit hatte Moosinning in der 42. Minute, als sich Mo Abdane und Stefan Haas über links durchspielten, Stefan Lechner den Ball am langen Pfosten über die Linie drücken wollte, aber der Gästekeeper mit einem tollen Reflex zur Stelle war.
Nach dem Wechsel wurden die Gäste aktiver, Moosinning verlor den Spielfluss, ließ aber keine Möglichkeiten zu. Nach gut einer Stunde übernahm der FCM wieder das Zepter. In der 71. Minute legte der eingewechselte Lukas Hones einen weiten Freistoß von Maxi Völke per Kopf auf Aziz Abdane. Der fackelte nicht lange und jagte die Kugel zum 2:0 hoch ins Gaimersheimer Tor.
Die Partie schien gelaufen, doch mit einer direkt verwandelten Ecke machte es Luca Mancini in der 80. Minute noch einmal spannend. Zudem brachte auch der Schiri etwas Nervenkitzel in die Partie. Nachdem er in der 85. Minute Gästekapitän Zoltan Vati mit der Ampelkarte vom Platz geschickt hatte, erwischte es kurze Zeit später auch die Moosinninger Tobi Killer und Haas mit Gelb-Rot.