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Moosen jubelt – Steinkirchen steigt ab – „Zu 95 Prozent sind wir durch“

Freude auf der einen Seite

von Daniela Oldach · 19.05.2025, 11:03 Uhr · 0 Leser
Der Meister in Torlaune: Moosens Mittelfeldregisseur Thomas Breu (M.) ließ  beim 1:0 Gäst-Ttorwart Florian Götz (r.) und Ilyas Bader keine Abwehrchance.
Der Meister in Torlaune: Moosens Mittelfeldregisseur Thomas Breu (M.) ließ beim 1:0 Gäst-Ttorwart Florian Götz (r.) und Ilyas Bader keine Abwehrchance. – Foto: Hermann Weingartner

Der Spitzenreiter feiert die Meisterschaft. Eichenried darf Aufstiegsrelegation spielen. Der Abstieg des FSV Steinkirchen ist besiegelt.

Absteiger Hörgersdorf verabschiedet sich anständig aus der Kreisklasse. „Der Sieg von Taufkirchen war verdient. Wir sind über 90 Minuten nicht beständig. Das liegt nicht an der Fitness, sondern an der Konzentration“, sagte Trainer Georgios Karisis, dessen Elf 2:0 in Führung ging. Beide Treffer hatte Martin Stöckl erzielt (15./31.).

Taufkirchen eine Nummer zu groß

Doch dann schlichen sich Fehler ein, und diese nutzte die BSG. Valentin Unterreitmeier verkürzte noch vor der Pause auf 1:2 (46.) und glich später per Elfmeter aus (63.). Fabian Kieblspeck (73.), Fabian Aigner (77.), Anton Mundigl (81.) und Julius Heilmeier (86.) schossen den 6:2-Auswärtserfolg heraus. Karisis bleibt auch in der A-Klasse Hörgersdorfer Trainer.

Auch der Abstieg des FSV Steinkirchen ist besiegelt. Dabei habe man spielerisch mitgehalten, sagte FSV-Abteilungsleiter Uli Wieser. Er haderte: „Der Schiedsrichter kam aus Neuching und hat uns mindestens zwei Elfmeter nicht gegeben.“ Forstern ging durch Samuel Agyemang früh in Führung (8.). Danach war die Partie relativ ausgeglichen. Wieser forderte Handelfmeter, als der Ball einem Forsterner an den Arm sprang. Doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm.

Mehr als der Anschlusstreffer war nicht drin

Das blieb sie auch nach einem Ellbogenschlag bei einem Zweikampf im Sechzehner. Eine Freistoßflanke von Philipp Utz auf Christoph Müller verfehlte knapp ihr Ziel (62.). Im Gegenzug setzte Forstern einen schnellen Angriff über außen, und nach Querpass auf Dominic Fumelli musste der FCF-Spielertrainer den Ball nur noch über die Linie drücken (63.). Eine Ecke von Hannes Karl verwandelte Marlon König zum 1:2-Anschlusstreffer (86.), doch mehr war für den FSV nicht mehr drin.

Moosener Meisterwochenende: Durch das Eichenrieder Remis bei Aspis Taufkirchen sicherte sich der SCM bereits am Freitag die Meisterschaft. Spielercoach Thomas Breu und seine Elf schauten sich die Partie live an und feierten danach ausgiebig. Goalgetter Maxi Bauer machte derweil im Oberen Vilstal Musik. Dort feierten dann seine Fußballkameraden mit ihm. Am Sonntag ging die Party auf dem Platz weiter.

Gefeiert wurde schon auf dem Platz

Breu besorgte nach Steckpass von Bauer das 1:0 (4.), Niklas Doubrawa legte per Kopf das 2:0 nach (9.). Samuel Hawkins gelang der Anschlusstreffer (21.), doch dann war nur noch Moosen am Zug. Eine Breu-Flanke netzte Doubrawa zum 3:1 ein (25.). Breu (41.) und Tobias Graf (86.) machten das 5:1 perfekt. Danach ging’s weiter zum Dorffest nach Hubenstein.

Obwohl es bei den Hausherren nur noch um die goldene Ananas ging, kämpften sie bis zum Schluss und lagen zwischenzeitlich sogar 5:2 in Führung. Felix Schmieg hatte früh für Eichenried getroffen (4.), doch Meysam Amiripur glich aus (6.). SVE-Spielertrainer Süleyman Uzun brachte wieder die Gäste in Front, doch Robin Schluttenhofer besorgte das 2:2 (44.).

Taufkirchen schenkt Führung her

Julian Schaumaier sorgte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte für das 3:2 per Elfmeter. Nach Wiederanpfiff legte er das 4:2 und 5:2 nach (46./54.). Die Gäste kämpften, denn sie mussten gewinnen. Mario Stangl per Elfmeter (61.) und Felix Schmieg ebenfalls per Strafstoß (68.) verkürzten auf 4:5, ehe Jonas Peters ausglich (85.). Doch mehr war nicht mehr drin – und Moosen damit Meister.

Obwohl es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, boten sie ein gutes Fußballspiel. Einen Kopfball von Markus Weber hielt FC-Keeper Vincent Krosse. Markus Straßer traf nur die Latte. Bei den Gästen ging Ömer Altinisiks Schuss rechts vorbei. Einen FC-Ballverlust nutzte Weber und schob das Leder am Keeper vorbei zum 1:0 (21.).

Per Freistoßtreffer zum Ausgleich

Nach Foul von Chris Werner im Strafraum gab’s Elfmeter für die Gäste, den Altinisik zum 1:1 verwandelte (34.). Einen Schrägschuss von Tobias Stürzer klärte Krosse zur Ecke, die aber nichts einbrachte (67.). Für die erneute Oberdinger Führung sorgte schließlich Straßer, der sich gegen einen Verteidiger durchsetzte und zum 2:1 einschob (79.). Das 2:2 gelang Josef Graf, der den Ball nach einem Freistoß ins rechte Eck einschob (84.).

Rechnerisch ist der Klassenerhalt für Hohenpolding nach dem überraschenden 2:1 noch möglich. Daran glaubt FCH-Trainer Robin Czeloth aber nicht wirklich. „Die Hoffnung lebt für die Relegationsspiele. Da werden wir alles reinhauen.“ In der ersten Hälfte gingen die Gäste schnell in Führung. Nach dem Ballverlust eines KSC-Verteidigers erkämpfte sich Daniele Eibl das Leder, spielte einen Gegenspieler aus und schob an KSC-Keeper Sven Kouame vorbei zum 1:0 ein (6.).

FCH-Keeper Florian Lehner zeigte Glanzparaden

Später drückte Mathias Guttmann eine Flanke zum Ausgleich über die Linie (55.). Im Gegenzug fiel der Siegtreffer. Sebastian Grichtmaier setzte sich außen durch und bediente Luis Karl, der aus drei Metern zum 2:1 traf (56.). Kirchasch machte daraufhin viel Druck, doch FCH-Keeper Florian Lehner zeigte einige Glanzparaden.

„Zu 95 Prozent sind wir durch“, freute sich Fraunbergs Trainer Volker Lippcke. Der FCF hat den unmittelbaren Gegner Neuching im Kampf um den direkten Klassenerhalt abgehängt. Einen Freistoß jagte Florian Haider zum 1:0 ins kurze Eck (15.). Die SpVgg gab zwar einige Schüsse aufs Fraunberger Tor ab, blieb aber zu harmlos. In der Nachspielzeit machte Manuel Obermaier nach einem Querpass von Johannes Lex das 2:0 (94.).