2026-04-10T07:15:08.667Z

Ligavorschau

Möglichst schnell gegen den Trend

Landesliga Rhein-Neckar +++ Kirchardts aktuelle Form spricht gegen den Klassenerhalt

von red. · Heute, 12:00 Uhr · 0 Leser
Noch ist alles möglich, die Kirchardter müssen aber schleunigst die Trendwende einleiten.
Noch ist alles möglich, die Kirchardter müssen aber schleunigst die Trendwende einleiten. – Foto: Berthold Gebhard

Die Möglichkeiten werden von Woche zu Woche weniger. Umso wichtiger ist es, dass Türkspor Eppingen und die SG Kirchardt anfangen zu gewinnen. Im Falle von Türkspor helfen sogar fast nur noch Siege aus den verbleibenden neun Spielen, um das Unmögliche wahr zu machen. Am Sonntag gegen den FC Dossenheim beginnt eine Englische Woche, die eigentlich nicht weniger als neun Punkte als Ertrag haben darf. Anpfiff ist um 15 Uhr. Zeitgleich duellieren sich die Kirchardter mit dem FC Bammental und dabei geht es ebenfalls um sehr viel. Die SG ist nach dem 0:4 beim Spitzenreiter FK Srbija Mannheim erstmals diese Saison auf einen Abstiegsplatz gerutscht und kann 2026 einfach nicht gewinnen. Die Zielsetzung ist klar – es muss schleunigst die Trendwende gelingen.

Das vergangene Wochenende war in doppelter Hinsicht ein Rückschlag. "Als wir die anderen Ergebnisse gesehen haben, hat das natürlich nicht die Stimmung aufgehellt", sagt Stefan Stötzel. Der Kirchardter Co-Trainer musste mit seiner Mannschaft zuerst die 0:4-Niederlage beim FK Srbija Mannheim verdauen und dann die Siege des SC Rot-Weiß Rheinau (5:1 in Dossenheim) sowie des TSV Amicitia Viernheim (4:2 gegen die SG-SV Lobbach) hinnehmen. Das Ergebnis davon ist der Sturz auf einen direkten Abstiegsplatz und das erstmals in dieser Saison.

Der Trend, 2026 gab es erst einen Punkt, spricht klar gegen die Kirchardter. Das Polster des starken Saisonstarts ist vollends aufgebraucht, nun müssen dringend wieder Dreier her und das am besten mehrfach. Chance Nummer eins bietet sich am Sonntag gegen den FC Bammental und laut Stötzel ist man am Kettendwald weit davon entfernt, die Flinte ins Korn zu werfen: "Auch wenn wir zuletzt verloren haben, stimmen uns die Art und Weise wie wir bei Srbija Mannheim und die Woche zuvor in Brühl aufgetreten sind, positiv."

Personell gilt es aber die letzten Reserven zu mobilisieren. Zu der Rotsperre von David Reitarow sind in Mannheim zwei weitere Rote Karten hinzugekommen. Mario Herfel musste nach einer Notbremse runter und Trainer Denis Schwager nach einem Handspiel kurz vor Schluss, das einen Elfmeter und den 0:4-Endstand zur Folge hatte. "Wir wissen noch nicht, wie lange die beiden gesperrt sind, sie fehlen jetzt aber natürlich", so Stötzel.